Im Sedimentteich der Farm wurden insgesamt 868 Jungfische der Samherja-Fischfarm in Núpsmýri in Öxarfjörður gefunden. Es ist nicht klar, wie viele Jugendliche aus der Station geflohen sind, heißt es in der Ankündigung am Website der Lebensmittelbehörde.
Samherji Fischzucht sagt in Benachrichtigung aufgrund des Falles, dass es sich um eine „unbedeutende Menge an Jungfischen handelte und in Absprache mit der Lebensmittelbehörde daran gearbeitet wird, sie aus dem Sedimentteich zu bergen“. Gleichzeitig wurde an der Ursachenanalyse gearbeitet und ein Korrekturmaßnahmenplan bereits umgesetzt.“
Die Jungfische waren nicht seetüchtig, aber die norwegische Lebensmittelbehörde geht davon aus, dass sie im Teich seetüchtig geworden sein könnten, und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie von dort aus ins Meer gelangen.
Die Fischzucht in Samherji hat an der Bergung von Fischen aus einem Teich und einer genaueren Zählung gearbeitet, um das Ausmaß der Verschüttung einzuschätzen.
Der Emissionsschutz funktioniert nicht richtig
„Am 6. Mai letzten Jahres wurde festgestellt, dass Jungfische in der Fischzuchtanlage Samherja in Núpsmýri in Öxarfjörður von einer der Aufzuchteinheiten der Brutanlage in den Absetzteich der Anlage überführt worden waren. Die betreffenden Jungfische waren nicht seetüchtig. „Am selben Tag meldete Samherji den betroffenen Parteien eine mögliche unbeabsichtigte Freisetzung sowie die Tatsache, dass die Entwässerung vom Absetzbecken zum Empfänger verstärkt wurde“, heißt es in der Mitteilung von Samherji.
Es wird berichtet, dass auf den ersten Blick ein Systemfehler im neuen Aufzuchtsystem der Brüterei offenbar dazu geführt hat, dass die Jungfische in den Abflusskasten der Brüterei und durch das Abflussrohr in einen Zwischenbrunnen und von dort hinein gesaugt wurden ein Absetzbecken.
An drei Stellen im Entwässerungssystem der Brüterei gibt es Überlaufschutzvorrichtungen, außerdem gibt es an jeder Aufzuchteinheit einen Zwischenbrunnen und ein Absetzbecken. „Der Leckageschutz an Entwässerungskasten und Zwischenbrunnen scheint nicht richtig funktioniert zu haben, wurde aber bereits überprüft und verstärkt“, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.
„Die Fischzucht in Samherji betreibt seit 25 Jahren Landbewirtschaftung ohne solche Unfälle. Das Unternehmen arbeitet nach strengen Verfahren und Qualitätsstandards und legt großen Wert auf die nachhaltige und sichere Bekämpfung von Landbränden. Samherji Fish Farming bedauert den Vorfall, hat jedoch sofort mit der Untersuchung der Ursachen und möglichen Verbesserungen begonnen, um zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert.“
