Modellrechnungen deuten darauf hin, dass das Magma ein ähnliches Niveau wie vor dem letzten Vulkanausbruch auf der Halbinsel Reykjanes Ende Februar oder Anfang März erreichen wird.
Dies geht aus einer Mitteilung hervor Isländisches Meteorologisches Amt aber es heißt, dass landris im Svartsengis-Gebiet setzt sich fort und sein Muster und seine Geschwindigkeit sind denen nach dem letzten Magmafluss von dort sehr ähnlich.
„Modellrechnungen auf Basis von GPS-Daten vom Ende des Ausbruchs am 9. Februar zeigen, dass die Magma-Ansammlung bis gestern, dem 14. Februar, etwa 2-3 Millionen Kubikmeter beträgt. Es wurde geschätzt, dass zu Beginn des Ausbruchs am 8. Februar etwa 10 Millionen Kubikmeter vom Svartsengi in die Kraterreihe Sundhnúks flossen.
Wenn die Magma-Anreicherung im gleichen Tempo weitergeht, wird die Magma-Menge Ende Februar oder Anfang März 10 Millionen Kubikmeter erreichen, wobei davon auszugehen ist, dass die Wahrscheinlichkeit eines Magma-Flusses und -Ausbruchs deutlich ansteigt. „Diese Modellberechnungen basieren auf GPS-Daten, werden aber aktualisiert, sobald neue Satellitendaten empfangen werden“, heißt es in der Ankündigung weiter.
Die seismische Aktivität im Gebiet nördlich von Grindavík bleibt mild, aber seit Montag, dem 12. Februar, wurden dort nur kleine Erdbeben der Stärke 1,0 oder weniger registriert.
Neue Karte zur Gefährdungsbeurteilung
Die seismische Aktivität auf der Westseite des Fagradalsfjall hält an, aber seit dem 12. Februar gab es etwa 80 kleine Erdbeben mit einer Stärke von etwa 1,5 oder weniger. Die Tiefe der Erdbeben unter der Westseite des Fagradalsfjall beträgt konstant etwa 6–8 km. Dieses Gebiet wird weiterhin genau überwacht, aber die aktuellen Deformationsmessungen zeigen keine Hinweise auf eine Magma-Ansammlung.
Eine neue Gefährdungsbeurteilungskarte wurde ausgestellt und ist unverändert für die nächste Woche gültig. Die Wahrscheinlichkeit einer Eruptionsöffnung ist in allen Bereichen der Karte gesunken, die Wahrscheinlichkeit von Erdrutschen in Risse und Rissbewegungen innerhalb von Grindavík wird jedoch immer noch als hoch angesehen.

