Die Namen von Grindavíkurbær und der Blauen Lagune wurden auf den Schildern der Straßenverwaltung am Abzweig von Grindavíkurvegar auf Reykjanesbraut durchgestrichen, um Touristen darüber zu informieren, dass es nicht möglich ist, nach Grindavíkur zu gelangen.
Das sagt G. Pétur Matthíasson, Informationsbeauftragter der Straßenverwaltung, in einem Interview mit mbl.is.
Auch ein bisschen experimentieren
Auf die Frage, ob die Straßenverwaltung schon einmal auf die Idee gekommen sei, die Namen von Gemeinden auf Verkehrsschildern zu streichen, antwortete er mit „Nein“.
„Das glaube ich definitiv nicht, das sind natürlich völlig beispiellose Aktionen.“ Noch nie wurde eine ganze Stadt evakuiert und die Straße dorthin tagelang gesperrt. „Das ist also auch eine Art experimentelle Aktivität“, sagt G. Pétur.
Seit der Schließung am Freitag ist Grindavíkurveg rund um die Uhr bewacht, um sicherzustellen, dass keine Unbefugten die Straße befahren.
G. Pétur sagt, dass die Straßenverwaltung damit auch im Sinn hatte, unnötigen Verkehr an den Absperrpfosten einzudämmen.
Die Gelübde wurden gestern durchgestrichen.
