Der Gesamtausstoß von Treibhausgasen ist in Island zwischen 2021 und 2022 um fast 1 % gestiegen. Es sieht jedoch so aus, als würde das Land seinen Verpflichtungen zur Reduzierung der gesellschaftlichen Emissionen und Nettoemissionen aufgrund der Landnutzung in den Jahren nachkommen.
Dies geht aus einer Pressemitteilung von hervor Umweltagentur.
Unter dem Gesichtspunkt der Verpflichtungen gegenüber der EU lassen sich die Emissionen Islands im Allgemeinen in drei Hauptkategorien einteilen. Dies sind die Kategorien gesellschaftliche Emissionen, Landnutzung und Emissionen, die vom EU-Emissionshandelssystem abgedeckt werden.
In der Ankündigung heißt es, dass die Emissionen aus der Landnutzung zwischen 2021 und 2022 um 1 % gestiegen seien, die gesellschaftlichen Emissionen Islands jedoch gleich geblieben seien. Die Emissionen der lokalen Industrie in Island, das unter das EU-Emissionshandelssystem (ETS) fällt, stiegen im Berichtszeitraum um fast 2 %.
Island ist Mitglied des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen und jede Umsetzung der Klimaverpflichtungen hierzulande erfolgt unter Berücksichtigung internationaler und europäischer Regelungen. Ein Teil dieser Verordnung besteht darin einen jährlichen nationalen Bericht über die Treibhausgasemissionen in Island vorlegen.
In der Ankündigung der Umweltbehörde heißt es, dass in den ersten beiden Jahren des Abkommens, 2021 und 2022, die gesellschaftlichen Emissionen unter Islands jährlicher Emissionszuteilung gemäß den Verpflichtungen lagen und die Nettoemissionen aufgrund der Landnutzung im Vergleich zum Referenzzeitraum zurückgingen. Es sieht so aus, als ob Island seinen Verpflichtungen hinsichtlich der Reduzierung der gesellschaftlichen Emissionen und der Nettoemissionen aufgrund der Landnutzung nachkommen wird.
In die Zukunft schauen
Die Ziele der EU-Mitgliedstaaten sowie Islands und Norwegens sind, dass die Treibhausgasemissionen im Jahr 2030 im Vergleich zu 1990 um 55 % sinken.
Um die Ziele im Jahr 2030 zu erreichen, müssen die Länder unter anderem die Emissionen aus Quellen, die unter die sozialen Emissionen der Länder fallen, im Vergleich zu 2005 um 40 % reduzieren und eine Nettosequestrierung von 310 Millionen Tonnen aus Quellen erreichen, die der Landnutzung zugeordnet sind .
Island hat sich auch unabhängige nationale Ziele gesetzt. Einerseits das Erreichen einer Reduzierung der gesellschaftlichen Emissionen um 55 % im Jahr 2030 im Vergleich zu den Emissionen im Jahr 2005 und andererseits das Erreichen der CO2-Neutralität im Jahr 2040.
