Die Insolvenzmasse von Torg hat von Margréti Erla Maack die Rückzahlung des Lohns des Auftragnehmers verlangt, den sie für den vorletzten Monat erhalten hat, in dem sie für das Unternehmen gearbeitet hat. Die Forderung beläuft sich auf 703.800 ISK. Haben andere Auftragnehmer, die für Fréttablaðið gearbeitet haben, eine ähnliche Forderung aus der Insolvenzmasse erhalten?
Margrét, die nicht auf der Gehaltsliste des Unternehmens stand, sondern als sogenannte Scheinunternehmerin arbeitete, hat für den letzten Monat, in dem Torg in Betrieb war, also im März dieses Jahres, immer noch kein Gehalt erhalten. Sie sagt, dass der Lohnanspruch 765.000 ISK beträgt.
Sprachlos
Das berichtet Margrét in einem Post auf Facebook, wo sie auch sagt, dass sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sei, nachdem sich herausstellte, dass sie im letzten Monat kein Gehalt bekommen habe. Als sie endlich die Sonne zu sehen begann, traf ein Garantiebrief ein, in dem stand, dass sie die letzte Rechnung, die sie von Torgi erhalten hatte, zurückzahlen musste.
„Ich bin darüber seit einiger Zeit sprachlos und sehr klein in mir. Die wenigen Energien, die ich habe, stecke ich in die Wärme mit meinem Baby und ich bin so dankbar, Woche für Woche das Sorgerecht zu haben, damit ich abends neue Kraft tanken und arbeiten kann. Es tut mir leid, liebe Freunde und Familie, dass ich in den letzten Monaten distanziert und unkonzentriert war“, heißt es in Margrétars Beitrag.
Torg wäre nicht die zahlende Partei gewesen
Sie berichtet, dass in dem Brief stand, dass ihr das klar sein sollte Angesichts der Berichterstattung über die Insolvenz wäre Torg nicht die zahlende Partei für die Rechnung gewesen.
„In Zusammenarbeit mit meinem Anwalt haben wir beschlossen, ein Umtauschgeschäft anzubieten. Du schuldest mir etwas und jetzt sagst du, ich schulde es. Dies wurde mit einer langen E-Mail an meinen Anwalt abgelehnt und nun kam ein Gegenangebot: Dass ich 80 % meiner „Schulden“ begleichen kann.
All dies ist wahrscheinlich legal. Die Insolvenzmasse von Torg weigert sich, mir ein Gehalt zu zahlen, weil ich ein Auftragnehmer war. Sie verlangen von mir die Rückerstattung des Lohns, weil ich ein Auftragnehmer war. Zwei Monate arbeitete ich beim Fernsehsender Hringbraut i vasakn.„
Sie sagt, dass sie jetzt über die nächsten Schritte nachdenke und alle diesbezüglichen Ratschläge annehme.
