Die Mitarbeiter des Land- und Städtebundes und ihre Verhandlungsführer sind in vielen Fragen rund um einen neuen Tarifvertrag weit fortgeschritten. Sonja Ýr Þorbergsdóttir, Vorsitzende des BSRB, sagt, dass sich der Tarifvertrag „in der Endphase“ befinde. Dennoch haben die kommunalen Arbeitnehmerverbände im BSRB den Streit an den Regierungsschlichter weitergeleitet.
Ihrer Meinung nach entspreche die Lohnklausel des Tarifvertrags den Vereinbarungen auf dem allgemeinen Lohnmarkt, die Gespräche der Gewerkschaft mit den Verhandlungsführern drehten sich jedoch hauptsächlich um zwei Dinge. Einerseits ist die Schichtarbeit vorbei und diese Arbeit ist vorbei, andererseits gibt es eine Angleichung der Löhne zwischen den Märkten.
Der Härteunterschied fehlt
Warum dauert das so lange?
„Wir hoffen, bald eine Einigung über den Lohnausgleich zwischen den Märkten zu erzielen. Gleichzeitig verhandeln die Mitgliedsverbände individuell mit den Landes- und Kommunalbehörden. Das ist zwar auf den letzten Metern, aber der Härteunterschied fehlt. „Die Anzahl dieser Nebenszenen nimmt immer ab“, sagt Sonja.
Laut Sonja konzentrieren sich die Diskussionen zwischen den Verbänden auf bestimmte Spezialthemen, die für die Mitgliedsverbände wichtig sind. In diesem Zusammenhang habe Sameyki seine Fälle bereits an den Landesschlichter weitergeleitet, und nun hätten auch die kommunalen Arbeitnehmerverbände den Streit an den Landesschlichter weitergeleitet, so Sonja.
