Seit 2019 ist ein Antrag für den Transfer militärischer Ausrüstung durch den isländischen Luftraum eingegangen, wobei Israel das Empfangsland ist. Es handelte sich um den Transport von 43 kg Munition und der Antrag wurde mit Verweis auf Vorschriften abgelehnt. Dies geht aus der Antwort des Außenministers auf die Frage von Andrés Inga Jónsson, Mitglied des Parlaments für Piraten, hervor.
In der Antwort gibt an, dass seit 2019 kein Antrag für den Transport militärischer Ausrüstung nach Israel durch isländische Flugzeuge eingegangen sei.
Es ging jedoch ein Antrag auf den Transfer militärischer Ausrüstung durch den isländischen Luftraum ein, in dem Israel das Empfängerland war, und dieser wurde, wie oben erwähnt, abgelehnt. Es war im Jahr 2022.
Es heißt, dass das Ministerium alle Anträge auf Übertragung militärischer Ausrüstung gemäß der Verordnung über die Beförderung militärischer Ausrüstung mit Luftfahrzeugen prüft und klar festlegt, wann eine Übertragung abgelehnt werden muss. Seit Alþingi am 9. November eine Resolution zur Position Islands zum Konflikt auf dem Grund des Mittelmeers verabschiedet hat, der nach dem Terroranschlag der Hamas auf Zivilisten in Israel am 7. Oktober begann, ist kein Antrag auf Transfer militärischer Ausrüstung nach Israel eingegangen Daraufhin kam es zu israelischen Angriffen auf den Gazastreifen.
Es ist noch nicht vorgekommen, dass das Ministerium einen Antrag auf Transfer militärischer Ausrüstung nach Israel prüfen muss, nachdem der Beschluss angenommen wurde.
