Die Experten des Instituts für Naturwissenschaften sind ernsthaft besorgt über den Zustand der Schneehuhnpopulation, nachdem Zählungen im Juli eine schlechte Situation für die Population in den Westfjorden sowie im Nordosten und Osten Islands zeigten. In anderen Teilen des Landes war es mäßig schwach.
Der Zählung zufolge gab es im Nordosten 4,5 Küken pro weiblichem Vogel, in den Westfjorden 5,2, im Osten 5,2, im Süden 6, im Westen 6,3 und im Nordwesten 6,3.
Nach Angaben des National Institute of Natural History wird sich die geringe Präsenz von Schneehühnern in diesem Sommer negativ auf die Größe der Jagdpopulation in diesem Herbst auswirken. Die Agentur geht davon aus, dass der schlechte Empfang höchstwahrscheinlich auf den Sturm zurückzuführen ist, der Anfang Juni sowie zwischen Juni und Juli über das Land fegte. Man geht davon aus, dass im nördlichen Teil des Landes wahrscheinlich alle Greifvögel ihre Nester beendet hatten und gerade Eier legten, als der Sturm Anfang Juni zuschlug.
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