Die verheerende Bedrohung, die über Grindavík droht, wird heute um 14:00 Uhr in der Sendung Pallborðir live auf Vísi besprochen. Der Reporter Kristján Már Unnarsson moderiert die Debatte.
Zwei der erfahrensten Geowissenschaftler des Landes sprechen über die Ereignisse auf der Halbinsel Reykjanes: Freysteinn Sigmundsson, Professor für Geophysik an der Universität Island, und Kristín Jónsdóttir, Vulkanologin und Seismologin sowie Leiterin für Naturgefahren bei der norwegischen Meteorologischen Agentur.
Beide beobachten nun genau, was in der Erdkruste unter der Halbinsel Reykjaness passiert, und verfügen über die neueste Positionsbestimmung des Magmakorridors, der der Sundhnúka-Spalte folgt. Eben wegen ihm wurde Grindavík am Freitagabend evakuiert, als sich der Magmatunnel unter der Stadt bewegte. Die darauffolgende Erdbebenserie war beispiellos und der Magmazufluss war alarmierend, doch seitdem haben die Erdbeben und der Magmazufluss nachgelassen.
Doch was bedeuten diese jüngsten Veränderungen für das Risiko eines Vulkanausbruchs? Wo wird es Ihrer Meinung nach jetzt am wahrscheinlichsten ausbrechen, wenn es auf einer anderen Ebene zu einem Ausbruch kommt? Wie groß könnte ein Ausbruch werden? Welche Abwehrmaßnahmen können wir ergreifen?
Was bedeuten diese Erdbeben auf der Reykjanes-Halbinsel in einem größeren Kontext? Muss die Gesellschaft davon ausgehen, dass sich solche Ereignisse in den kommenden Jahrzehnten, ja sogar den nächsten Jahrhunderten wiederholen werden?
