Róbert Spano wurde heute in den Vorstand des internationalen Schadensregisters für die Ukraine gewählt. Die Akte umfasst Sachschäden, Todesfälle und Verletzungen, die durch den Krieg Russlands in der Ukraine verursacht wurden. Dies geht aus einer Ankündigung auf der Website des Kabinetts hervor.
Darin heißt es auch, dass die Abstimmung heute bei einem Treffen der Parteien in Straßburg stattgefunden habe. Róbert erhielt nach dem deutschen Kandidaten für einen der sieben Sitze im Vorstand die zweitmeisten Stimmen.
„Die Einrichtung des Schadensregisters war eines der wichtigsten Ergebnisse des Gipfeltreffens des Europarats im Mai in Reykjavík und ein bedeutender Schritt hin zur Rechenschaftspflicht für die Verbrechen, die Russland in diesem Land begangen hat. Es ist äußerst wichtig, dass es gelingt, und mit einem isländischen Vertreter im Vorstand des Schadensregisters zeigen wir unsere Unterstützung für die Ukraine“, sagt Außenminister Bjarni Benediktsson.
In der Mitteilung heißt es, dass die Leitung des Schadenskatasters aus sieben erfahrenen Experten besteht. Zusammen mit dem isländischen Vertreter hatte die Ukraine laut Gründungsabkommen einen Sitz auf der Schadensliste im Voraus, während sechzehn Kandidaten aus vier Kontinenten um die anderen sechs Sitze konkurrierten.
Neben Robert nahmen Kandidaten aus Deutschland, Italien, den USA, Polen und Finnland teil.
