Erla Ósk Pétursdóttir, Managerin von Marine Collagen in Grindavík, sagt, die Solidarität der Gemeinde sei nach der Katastrophe in der Stadt unglaublich.
Erla Ósk und Vilhjálmur Árnason, ein Parlamentsabgeordneter der Unabhängigkeitspartei, der ebenfalls in Grindavík lebt, diskutieren in einer neuen Folge des Þjóðmál-Podcasts über die Katastrophe und ihre Folgen.
„Du siehst deine Kinder an und sie schauen dich mit diesen fragenden Augen an, und du hast keine Antworten.“ Aber Sie können sagen: Hören Sie, wir sind in Sicherheit. Und alle Kommunen bzw. alle Sportvereine im Land haben zum Training eingeladen“, sagt Erla.
Fühlte mich wie ein Rockstar
„Bei mir zu Hause gab es viele Diskussionen darüber, wo wir zum Üben hingehen sollten. Und zwei meiner Jüngsten haben gestern mit dem Training bei Víkingi begonnen. Und sie wurden so gut angenommen. Das ist genau das, was ich denke – es treibt mir Tränen in die Augen, wenn ich nur daran denke – all diese Kinder, die sie fragen, wie es war und wie das Haus war, wie es war, dieses Erdbeben zu erleben.
Mein Sohn kam vom Training nach Hause und fühlte sich einfach wie ein Rockstar.
Vilhjálmur sagt, das sei wichtig.
„Das ist tatsächlich das, was einen Menschen am meisten beeinflusst hat“, antwortet er. Sport war für seine Jungs das Wichtigste. „Dass sie ihre Energie nutzen, ihre Teamkollegen treffen und ihren Sport treiben können.“
mbl.is/Eggert Jóhannesson
Macht den Unterschied
Erla Ósk fügt hinzu:
„Die beiden anderen Sportvereine haben uns willkommen geheißen und auch Einrichtungen angeboten. Es wird also ein oder zwei Trainingseinheiten pro Woche geben, vielleicht im Fußball oder so. Ich habe gerade berichtet, dass Álftanes uns dort einige Einrichtungen angeboten hat.
Nur damit wir diese Gemeinschaft und unsere Kinder wiederfinden. Als wir Erwachsene trafen, wurde uns klar, wie sehr wir uns nach dieser Verbindung mit unserer Gemeinschaft sehnen. Und dass wir unseren Kindern auch eine Chance dafür geben, das ist wichtig“, sagt Erla.
„Genau“, sagt Vilhjálmur und nennt ein Beispiel aus dem Alltag.
„Man trifft Erla jeden zweiten Tag draußen in Nettó. Es ist einfach nicht mehr.“
Sie können die Folge in voller Länge anhören hier auf der Podcast-Website von mbl.is.


