Guðmundar Hjaltasons schnelle Hände und seine Nachbarn haben wahrscheinlich Guðmundars Haus gerettet, als sein Auto gestern in der Einfahrt des Hauses in Skerjafjörður Feuer fing. Guðmundur selbst sprang in das verrauchte Auto, um die Handbremse zu lösen.
Guðmundar zufolge sollte das Auto, bei dem es sich um einen alten dieselbetriebenen Renault-Transporter handelte, verkauft werden und stand seit einiger Zeit still. Im Fahrzeug befanden sich keine besonderen Wertgegenstände.
Dem Auto ging der Strom aus und die Batterie musste aufgeladen werden. Guðmundur hat es gestern geschafft und das Auto eine kurze Zeit lang laufen lassen, während er eingestiegen ist.
Er war auf dem Rückweg, als er an der Tür den Sohn seines Nachbarn traf, der Guðmund mitteilte, dass in dem in der Einfahrt neben dem Haus geparkten Lieferwagen ein Feuer ausgebrochen sei. Er befürchtete, dass das Feuer ins Haus eindringen könnte, und guter Rat war beim Warten auf die Feuerwehr teuer.
„Ich habe den Atem angehalten“
„Ich musste in den Rauch eintauchen und die Handbremse lösen.“ Das Feuer befand sich damals im Maschinenraum und hatte begonnen, sich im Inneren auszubreiten. Er war völlig voller Rauch. Ich hielt den Atem an und wusste, wo die Handbremse war“, sagt Guðmundur im Interview mit mbl.is.
Er glaubt, dass sein Nachbar, der Priester Sigurður, und der Sohn des Priesters das Haus gerettet haben, als sie Guðmund halfen, das Auto von der Straße auf die Straße zu ziehen.
„Es ist gut, gute Nachbarn zu haben“, sagt Guðmundur.
Manchmal kann man Glück haben
Laut Guðmundar war die Hitze so groß, dass das Glas im Auto auf dem Gehweg neben dem Haus schmolz. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Auto in Flammen.
Das Feuer verlief gut, wie mbl.is gestern berichtete. Der Einsatz war etwa eine Stunde nach Eingang des Anrufs abgeschlossen.
„Es könnte schlimmer sein. Es ist wie der Mann sagte: „Manchmal kann man Glück haben“, sagt Guðmundur.
Zum Glück kein größerer Schaden
Laut Guðmundar brach das Feuer unter der Motorhaube des Autos aus, es ist jedoch unklar, was es verursacht hat. Man kann fast davon ausgehen, dass das Feuer im Elektrotank des Autos ausgebrochen ist, aber es befand sich unter dem Fahrersitz im Auto.
„Zum Glück war es kein großer Verlust. „Es war kein teures Auto, aber ich hätte vielleicht ein paar Kronen dafür bekommen“, sagt Guðmundur.
Als gestern die Karosserie entfernt wurde, war davon bis auf den Rahmen nur noch wenig übrig.
„Es war schwierig, ihn aus dem Krankenwagen zu holen, weil der Motor irgendwie heruntergefallen war. Einige Befestigungselemente sind geschmolzen.“

