Das Bezirksgericht Reykjavík hat einen Mann wegen wiederholter Verkehrsverstöße zu einer Geldstrafe von zwei Millionen ISK an die Staatskasse verurteilt. Dem Mann wurde außerdem die Fahrerlaubnis für fünf Jahre entzogen.
Der Polizeichef der Hauptstadtregion erhob am 15. Mai Anklage gegen den Mann wegen Verstoßes gegen die Verkehrsregeln. Unter anderem, zweimal unter dem Einfluss von Sucht- und Drogenmitteln und einmal unter Alkoholeinfluss gefahren zu sein.
In dem Urteil des Bezirksgerichts vom 1. November, das heute veröffentlicht wurde, heißt es, dass der Mann im Oktober letzten Jahres unter Alkoholeinfluss auf dem Fjallkonuveg in Reykjavík gefahren sei. Dort beachtete die Polizei die Stoppschilder nicht, als sie versuchte, das Fahrzeug anzuhalten. Der Mann reagierte, indem er beschleunigte und weiterfuhr, und die Polizei nahm die Verfolgung auf.
Drei Räder unter dem Auto, aber es klappert immer noch
Im Urteil heißt es, er sei unter anderem auf einer Verkehrsinsel über einen Grasballen gefahren, um einem anderen zur Hilfe gekommenen Polizeifahrzeug auszuweichen. Am Kreisverkehr in Langarima und Borgarveg versuchte die Polizei, die Fahrt des Mannes zu stoppen, indem sie ein Polizeiauto in das Auto des Mannes fuhr, was zur Folge hatte, dass sich der rechte Hinterreifen vom Auto löste. Trotzdem fuhr der Mann weiter in den Blinddarm und hielt erst an, als er nicht mehr weiterkam und in die Enge getrieben wurde.
Im Urteil des Bezirksgerichts heißt es, der Mann habe an der Verhandlung nicht teilgenommen. Einem Strafregister zufolge war er 2019 wegen Fahrens ohne gültigen Führerschein und Fahren unter Drogeneinfluss zu einer Landesstrafe verurteilt worden.
