„Die Produktion und der Export von Agrarprodukten ist zu Jahresbeginn sehr gut angelaufen“, heißt es aktuell Radars Beitrag, das Dashboard der Fischereiindustrie. Dort wird darauf hingewiesen, dass der Exportwert von Aquakulturprodukten in den ersten beiden Monaten des Jahres 13,3 Milliarden ISK erreichte, was den größten Betrag in diesem Zeitraum in der Geschichte der Aquakultur in Island darstellt.
„Der Exportwert von Tierprodukten ist im Januar und Februar in ISK somit um 35 % höher als im Vorjahr und bei konstanten Wechselkursen um über 39 %.“ Der gerade vergangene Monat Februar ist der drittgrößte Exportmonat aller Zeiten, der Januar der vierte. Daher kann man mit Sicherheit sagen, dass die Feuersaison mit einem Paukenschlag beginnt“, heißt es in dem Beitrag.
Nicht nur der Exportwert landwirtschaftlicher Produkte ist enorm gestiegen, auch der Anteil dieser Produkte an den isländischen Produktexporten insgesamt ist gestiegen.
„Der Anteil landwirtschaftlicher Produkte an den Produktexporten betrug im Januar und Februar somit 8,4 %. In den letzten Jahren lag ihr Gewicht in den ersten beiden Monaten des Jahres bei rund 6 % und im letzten Jahr bei 6,4 %. Dies geht aus den vorläufigen Zahlen des finnischen Statistikamtes zum Warenhandel hervor, die letzte Woche veröffentlicht wurden. Es werden keine Exportwerte oder -mengen für einzelne Arten veröffentlicht, diese Zahlen werden jedoch Ende dieses Monats veröffentlicht. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass über 90 % dieser 13,3 Milliarden auf den Lachsexport zurückzuführen sind, allerdings lag der Lachsanteil im Januar bei rund 92 %.“
Positive Nachrichten nach der Rezession
Erhöhte Exporte zu Beginn des Jahres seien eine „äußerst positive Nachricht“ und verwiesen auf den Rückgang der Produktion landwirtschaftlicher Produkte im vergangenen Jahr.
„Der Rückgang ist größtenteils auf die Virusinfektion und die daraus resultierende Reaktion im Austfjörður Ende 2021 zurückzuführen. Fische, die sonst im Jahr 2023 produziert worden wären, wurden somit aus den Ställen entfernt, aber im Austfjörður gab es über 60 % weniger Produktion.“ letztes Jahr im Vergleich zum Vorjahr. Gut lief es hingegen in den Westfjorden, wo die Produktion von Zuchtfisch, wo Lachs eine Schlüsselrolle spielt, um 20 % gestiegen ist.“
Es wird auch darauf hingewiesen, dass es zwischen den Jahren 2022 und 2023 einen Anstieg der Produktion und des Exports von Saiblingen und senegalesischen Flundern gab, während es bei Regenbogenforellen einen Rückgang gab.

