Der Vulkanologe Haraldur Sigurðsson und der Geophysiker Grímur Björnsson sagen voraus, dass der Magmazufluss unter Svartsengi im Spätsommer enden wird und damit auch die Bewegungen in der Nähe von Grindavík.
Dies erscheint in einem Beitrag auf Haralds Blog. Die beiden Geowissenschaftler weisen jedoch darauf hin, dass sich die Geschwindigkeit der Magma-Ansammlung unter Svartsengi verlangsamt.
Es ist klar, dass die durchschnittliche Infusion mit der Zeit abnimmt und sich seit dem ersten Magmalauf fast halbiert hat.
Seit Anfang März veröffentlicht die Wetterbehörde regelmäßig eine Grafik, die den Magmazufluss in den Lavatunnel unter Svartsengi zeigt. Haraldur und Grímur sagen, dass die Initiative der Wetterbehörde vorbildlich ist, da Geowissenschaftler innerhalb und außerhalb der Behörde nun die Informationen nutzen können, um die Situation zu interpretieren und zu erraten, was als nächstes passieren wird.
Die Grafik zeigt einen Vergleich der Magmamenge, die sich unter Svartsengi angesammelt hat, bevor Magma in die Sundhnúka-Kraterserie fließt.
Karten-/Wetteramt von Island
Eine einfache Methode
Sie glauben, dass sie nun über wissenschaftliche Daten verfügen, die es ihnen ermöglichen, abzuschätzen, wann die Magmabewegungen und Eruptionen in der Sundhnúka-Kraterreihe enden werden.
Die Vorhersage der Geowissenschaftler über das Ende des Umbruchs in Grindavík basierend auf dem durchschnittlichen Magmazufluss in den Durchgang. Sie gehen von einem linearen Verhalten aus. Sie zeigen zwei Prognosen: Die eine beinhaltet den „fragwürdigen“ Datenpunkt vom 11. März 2024, die andere nicht.
„Diese einfache Methode sagt voraus, dass der Magmazufluss in den Tunnel unter Svartsengi im Spätsommer 2024 enden wird und damit auch die Bewegungen in Sundhnúk südlich nach Grindavík.“


