Ausländische Experten haben in den letzten Tagen die Lage vor Ort in Grindavík untersucht. Sie sagen, dass ihre Arbeit hauptsächlich darin besteht, Erfahrungen und Fachwissen über die Reaktion auf Vulkangefahren in verschiedenen Sektoren auszutauschen. Der Geologe Antonio Colombi erwähnt den Technologiesektor, die wissenschaftliche Forschung und Notfallhelfer.
Auf die Frage, ob sie nach Pumpgeräten suchen, die möglicherweise zur Kühlung und Kontrolle des Lavastroms eingesetzt werden könnten, sagt Colombi, dass einige seiner Teamkollegen Experten auf diesem Gebiet seien. Die Möglichkeit wird in der Region in Absprache mit den isländischen Behörden geprüft.
Colombi sagt, dass er und seine Kollegen hauptsächlich nach Island gekommen seien, um die isländischen Behörden zu unterstützen und sie zu beraten, wie sie am besten auf den Vulkanausbruch reagieren könnten.
Isländer gut vorbereitet
Ein anderer von der Europäischen Union beauftragter Experte sagt, die Isländer seien ihrer Meinung nach gut vorbereitet. Er stimmt Colombi zu, dass das Hauptziel darin besteht, Wissen auszutauschen und mögliche Lösungen für die Probleme vorzuschlagen, mit denen die Isländer auf der Halbinsel Reykjanes konfrontiert sind.
Colombi fügt hinzu, dass die Grindvíkings mit ihnen allen sympathisieren. Die Experten und Menschen in Europa fühlen aufgrund der Situation tief mit ihnen.
