Helga Ingimundardóttir, Doktorin der Computertechnik und Assistenzprofessorin an der Universität Island, arbeitet diesen Sommer an der Aktualisierung und Automatisierung einer Passap-Strickmaschine.
Die Maschine, die aus den 10er Jahren stammt, sollte in der Lage sein, für sich selbst zu sorgen und niemand sollte sich um sie kümmern müssen. AEin menschlicher Benutzer soll mit der Maschine kommunizieren, Anfragen einsenden können und dann soll ein Programm Strickmuster erstellen, die die Maschine in seiner Gegenwart strickt.
Die Idee besteht darin, künstliche Intelligenz, Textanalyse oder vordefinierte Muster zu nutzen, damit der allgemeine Benutzer mit der Maschine interagieren kann. Das Ganze befindet sich noch in der Vorarbeit und soll Berichten zufolge diesen Sommer enthüllt werden Wochenende
Der Maschinenbaustudent Elías Lúðvíksson arbeitet an der Automatisierung der Strickmaschine.
mbl.is/Kristinn Magnússon
Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ingenieurwesen und Kunst
Auf die Frage, wie die Idee entstanden sei, sagt Helga, dass die Idee vor zehn Jahren entstand, als sie in Computational Engineering promovierte. Sie hatte eine alte Strickmaschine, die sie von ihrer Großmutter geerbt hatte, und wollte diese digitalisieren, hatte aber keine Zeit.
„Wenn ich Angestellter an der Universität von Island werde, fange ich an, die Idee zu prüfen und zu prüfen, ob ich ein Forschungsprojekt dazu durchführen könnte. Die Idee dahinter ist eigentlich zweierlei: Ich begann darüber nachzudenken, was ich tun könnte, um das Wirtschaftsingenieurwesen spannender zu machen, damit die Leute am Tag der Universität zu unserem Stand gelockt werden. „Die Strickmaschine soll zeigen, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit funktioniert und wie man alle Arten von Ingenieurwissenschaften mit Künsten verbindet“, sagt Helga.
Drei Bachelor-Studenten werden mit Helga an dem Forschungsprojekt arbeiten, unterstützt durch ein Stipendium des Student Innovation Fund. Einer aus dem Maschinenbau, einer aus der angewandten Mathematik und Informatik und einer aus dem Modedesign.
Premiere nächstes Jahr
Die Forschung wird in Zusammenarbeit mit dem isländischen Textilzentrum in Blönduós durchgeführt, aber sie werden oft von alten Passap-Strickmaschinen von Leuten angegriffen, die keine Verwendung mehr für sie haben oder einfach nicht wissen, wie man sie benutzt.
Helga sagt, dass die Studenten diesen Sommer den gesamten Prozess aufzeichnen und ihn als Informationstool über Innovation und wie man durch interdisziplinäre Zusammenarbeit etwas Größeres schaffen kann, als man es alleine und ohne Unterstützung schaffen kann, veröffentlichen werden.
Laut Helga besteht das Ziel darin, die Maschine nächstes Jahr auf der Design March erstmals vorzustellen. Dort können Besucher und Passanten Wünsche einreichen, das Programm erstellt dann ein Strickmuster und die Maschine strickt in ihrer Anwesenheit.


