Die Einsätze der Polizei in Hafnarfjörður und der Spezialeinheiten des Nationalen Polizeikommissars an Wohngebäuden in Vällun dauerten gestern fast drei Stunden. Der Mann, der in seiner eigenen Wohnung ein Fenster einschlug und Menschen mit einem Messer bedrohte, erhält Hilfe von einer entsprechenden Einrichtung.
Gestern ging bei der Polizei die Meldung ein, dass der Mann ein Fenster eingeschlagen habe und aus der Wohnung viel Aufruhr zu hören sei. Daraufhin sei die Polizei vor Ort gewesen und der Mann sei mit zwei Messern in der Luft auf sie losgegangen. Angesichts dessen zog sich die Polizei zurück, der Mann betrat die Wohnung und die Spezialeinheit wurde gerufen.
Skúli Jónsson, stellvertretender Kommissar und Stationsleiter der Polizei in Hafnarfjörður, sagt, es habe einige Zeit gedauert, mit dem Mann in Kontakt zu treten, aber er kämpfe mit einer schweren psychischen Erkrankung.
Szene isoliert
Die Polizei versuchte, den Mann mit einer Schlackenhupe zu erreichen und sprach ihn in der Wohnung an, ohne Erfolg. Polizisten setzten Gas ein und der Mann wurde anschließend aus der Wohnung in ein Polizeiauto getragen.
Laut Skúla bestand beim Eintreffen der Polizei keine weitere Gefahr für die Nachbarn. Der Tatort war isoliert, aber obwohl es sich um ein Mehrfamilienhaus handelt, befindet sich die Wohnung des Mannes im Erdgeschoss mit separatem Eingang.
Die Polizei wurde um 18.54 Uhr gerufen und der Einsatz endete um 21.49 Uhr.