Der Verkehrsunfalluntersuchungsausschuss hat Bericht vorgelegt über einen tödlichen Verkehrsunfall am 8. Juli 2022 auf dem Meðallandsveg, ein kurzes Stück südlich von Kirkjubæjarklaustur. Es wird angegeben, dass der Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls betrunken war und mit der doppelten Höchstgeschwindigkeit fuhr.
In dem Bericht heißt es, dass das Fahrzeug westlich des Hofes Þykkvabær 3 geriet. Das schnell in nordöstliche Richtung gefahrene Fahrzeug geriet in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und geriet mehrmals ins Schleudern. Die geschätzte Geschwindigkeit des Fahrzeugs betrug etwa 174 km/h.
Die Gesamtlänge des Bahnsteigs betrug etwa 176 Meter. Der Unfall wurde der Polizei unter gemeldet 02:55 Uhr in der Nacht. Der Verkehrsunfalluntersuchungsausschuss erhielt eine Mitteilung unter 3 und begab sich zum Unfallort.
Eine Übersicht über den Unfallort mit Angabe der Fahrtrichtung des Fahrzeugs, des Aufpralls auf dem Boden und der Position des Fahrzeugs nach dem Unfall. A: Kriechen auf der Straße, B: Kriechen abseits der Straße, C: Ankunft hinter dem Fahrzeug, D: Endpunkt des Fahrzeugs (gelber Kreis), E: Aufprall des Fahrzeugs, F: Fahrtrichtung des Fahrzeugs.
Foto: Department of Technology LRH
Zwanzig Frauen starben
Im Auto befanden sich drei Passagiere und der Fahrer. Ein Passagier saß auf dem Vordersitz und zwei auf dem Rücksitz. Eine Mitfahrerin auf der Rückbank, eine 20-jährige Frau, kam bei dem Unfall ums Leben. Passagiere auf dem Vordersitz und dem linken Rücksitz wurden schwer verletzt und mit dem Hubschrauber in die Notaufnahme in Fossvogur gebracht. Der Fahrer wurde nicht in die Notaufnahme gebracht, sondern stand in Kirkjubæjarklaustri unter der Aufsicht eines Arztes. Das Ergebnis des Alkoholtests beim Fahrer sei positiv ausgefallen, heißt es in dem Bericht.
Im Bericht des Ausschusses heißt es, dass das Fahrzeug einer technischen Inspektion unterzogen wurde, die Ergebnisse der Inspektion jedoch keine Hinweise darauf enthielten, dass die Unfallursachen auf den Zustand des Fahrzeugs zurückzuführen seien.
Autofahrer fahren nicht, nachdem sie Alkohol getrunken haben
Der Bericht weist darauf hin, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss in den letzten Jahren eine häufige Ursache für Verkehrstote war.
„Wie allgemein bekannt ist, beeinträchtigen Drogen das Urteilsvermögen und die Wahrnehmung der Umwelt durch Fahrer. Der Alkoholgehalt im Blut muss nicht hoch sein, damit es zu einer Beeinträchtigung der Konzentrationsfähigkeit des Betrunkenen, einer Einschränkung des Gesichtsfeldes und einer Verschlechterung des Distanzgefühls kommt. Mit zunehmender Vergiftung nimmt die Reaktionszeit zu und die motorische Kontrolle und das logische Denken werden beeinträchtigt. Der Verkehrsunfalluntersuchungsausschuss bekräftigt frühere Hinweise zum Fahren unter Alkoholeinfluss. Nach Ansicht des Ausschusses ist es notwendig, den Autofahrern die Botschaft zu vermitteln, dass sie nach dem Konsum von Alkohol auf keinen Fall Auto fahren sollten.“

