Die Mitarbeiter des Nationaltheaters erhielten Bußgelder aus dem Parkfonds auf dem Privatgelände des Theaters. Dies bestätigen der Schauspieler Pálmi Gestsson und Steinunn Þórhallsdóttir, Intendant des Nationaltheaters.
Pálmi entschuldigte sich gestern in einem Facebook-Beitrag nicht bei der Parkkasse für die Geldstrafe von 10.000 ISK, die er auf dem Privatparkplatz des Nationaltheaters erhalten hatte.
In einem Interview mit mbl.is sagt Pálmi, dass er vom Parkplatzfonds die Antwort erhalten habe, dass das Gebiet als Gehweg eingestuft sei. Daher verstößt das Parken dort gegen die Verkehrsregeln, unabhängig davon, ob es sich auf einem Privatgrundstück befindet oder nicht.
Ein kleines Gefecht innerhalb eines geschlossenen Grundstücks
Pálmi hingegen sagt, dass es von Zeit zu Zeit so sei, da es einen großen Mangel an Parkplätzen für die Mitarbeiter gäbe und es sich bei dem betreffenden Bereich um ein kleines Gefecht innerhalb eines geschlossenen Grundstücks handele und daher dort niemand herumlaufe.
„Das führt unnötigerweise zu Krieg“, sagt Pálmi und fügt hinzu, dass die Arbeiter schon immer dort geparkt hätten.
Er sagt, dass es schon vor einigen Jahren zu ähnlichen Fällen gekommen sei, doch dann habe das Nationaltheater den Bereich mit Farbe und Schildern als Parkplatz innerhalb seines Privatgrundstücks markiert.
Dies wird von Steinunn Þórhallsdóttir, der Leiterin des Nationaltheaters, bestätigt, sie sagt jedoch, dass die Bußgelder nach der Installation des Parkschilds aufgehört hätten.
Betrachten Sie sich als berechtigt, die Parkplätze zu nutzen
„Bisher hielten wir uns für berechtigt, den Parkplatz unter anderem für Autos zu nutzen, aber der Parking Fund ist damit nicht einverstanden und hat gegen einige unserer Mitarbeiter ein Bußgeld verhängt“, sagt Steinunn in einem Interview mit mbl.is.
Sie sagt, das gesamte Gelände gehöre zum Privatgrundstück des Nationaltheaters, das durch ein zugangskontrolliertes Tor verschlossen sei, und die Theaterleitung sei daher davon ausgegangen, Parkprobleme auf diese Weise lösen zu können.
Steinunn sagt, das Theater ziehe den Streitbeilegungsplan nun in Betracht, da es nicht ihre Absicht sei, gegen Verkehrsregeln zu verstoßen. Sollte sich herausstellen, dass der Bereich als Gehweg eingestuft ist, wird das Theater erwägen, eine Änderung zu beantragen.


