Eine Gruppe von Bewohnern in Grafarvogur ist unzufrieden mit den Plänen der Stadt zur Verdichtung der Siedlungen im Viertel.
Bürgermeister Einar Þorsteinsson stellte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz Pläne für die Nutzung von Grundstücken in den wichtigsten Vororten der Stadt vor. In den kommenden Jahren sollen in Grafarvogin fast 500 Wohnungen gebaut werden, wenn die Vorschläge von Einar und der Mehrheit der Stadt umgesetzt werden.
Zu den Plänen der Stadt gehört der Bau eines Mehrfamilienhauses auf einem Grundstück in Sóleyjarima/Smárarima mit 65-96 Wohnungen.
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Viele Bewohner des Viertels sind besorgt über diese Pläne und glauben, dass die Stadt den Zugang zu Erholungsgebieten im Freien einschränkt und dass die Siedlung die ohnehin schon überfüllten Vorschulen und Grundschulen des Viertels noch mehr überlasten könnte.
Kürzlich wurde eine Petition gestartet, um gegen die Entwicklung zu protestieren, aber unter den Bewohnern richtet sich der größte Widerstand gegen die Planungsbeschreibung der Stadt, die ihrer Meinung nach im Widerspruch zur bestehenden Siedlung steht. Das sagt Berglind Kristinsdóttir, Einwohnerin von Grafarvogur und Gründerin der Petition, in einem Interview mit Morgunblaðið.
„Wichtig ist, dass bei der Siedlungsverdichtung die Ansichten und Interessen der Bewohner berücksichtigt werden.“ Die Pläne der Stadt für eine Siedlung in Sóleyjarima sind mit der bestehenden Flachbausiedlung nicht vereinbar. „Das steht auch im Widerspruch zu dem, was Bürgermeister Einar diese Woche gesagt hat, als er davon sprach, Siedlungen mit kleinen Einfamilienhäusern und nicht mit Hochhäusern zu verdichten, wie es in Sóleyjarima geplant ist“, sagt Berglind.
Grünflächen wichtig
Rúna Sif Stefánsdóttir, Gesundheitsforscherin und Einwohnerin von Grafarvogur, ist eine derjenigen, die mit dem Plan der Stadt in Grafarvogur unzufrieden sind. In einem Interview mit Morgunblaðið sagt Rúna Sif, dass die Stadt ihre eigenen Indikatoren für die öffentliche Gesundheit verletzt, indem sie plant, Grünflächen zu bebauen.
„In den letzten Jahren wurden in der Stadt Indikatoren zur öffentlichen Gesundheit veröffentlicht, die auf die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs und die Bedeutung von Outdoor-Aktivitäten hinweisen. Aber wie sieht es mit der öffentlichen Gesundheit in Grünflächen und in der Natur aus?“, fragt Rúna
Mehr über den Fall können Sie heute, Samstag, im Morgunblaðin lesen.
