Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Magmaflusses wie am 10. November, der in Grindavík eine Naturkatastrophe auslöste, steigt.
Das teilt das Meteorologische Amt Islands in einer Mitteilung mit.
Es wird darauf hingewiesen, dass die neuesten Daten darauf hinweisen, dass der Zufluss in den Magmatunnel, der sich an diesem Tag gebildet hat, wahrscheinlich aufgehört hat. Die Wahrscheinlichkeit eines Vulkanausbruchs darüber ist daher deutlich gesunken.
Unter Svartsengi hingegen setzt sich die Magmaansammlung fort, wie man am dortigen Landriesen sehen kann.
In der Ankündigung der norwegischen Wetterbehörde heißt es, dass sich die Abfolge der Ereignisse wahrscheinlich wiederholen werde, als sich unter Grindavík der Magmatunnel bildete.
„Wenn man allgemeine Umwälzungen mit wiederholten Magmaflüssen betrachtet, kann man davon ausgehen, dass der nächste Magmafluss aus Svartsengi von geringerem Umfang sein wird als der, der am 10. November stattfand“, heißt es in der Ankündigung.
Der Beginn eines neuen Magmalaufs
Allerdings kann in der metamorphen Zone im Zusammenhang mit dem nächsten Magmafluss eine Gefahr entstehen.
„Es ist zu erwarten, dass ein Magmafluss mehrere Stunden oder Tage andauern kann, wobei in diesem Zeitraum ein erhöhtes Risiko aufgrund seismischer Aktivität und Verformung besteht.“
Es wird darauf hingewiesen, dass die ersten Anzeichen eines neuen Magmaflusses ein plötzlicher Anstieg der seismischen Aktivität und eine starke Änderung der Verformung sind.
„Diese Signale können auf Messgeräten gesehen werden, einige Stunden bevor der Magmafluss wahrscheinlich eine Gefahr in Svartsengi oder Grindavík darstellt. „Im Falle eines Vulkanausbruchs alarmiert die norwegische Wetterbehörde sofort den Zivilschutz, der sofort seine Reaktionspläne aktiviert“, behauptet die norwegische Wetterbehörde.
Im Falle eines Magmaflusses steigt die Gefahr einer Eruption erneut.
Höchstwahrscheinlich wird sie nach Osten zurücklaufen
Es wird angenommen, dass Magma am wahrscheinlichsten von Svartsengi in den Magmatunnel zurückfließt, der sich am 10. November durch Sundhnúkagíga gebildet hat, und gilt daher als wahrscheinlichste Quelle einer Eruption.
„Über den Zeitpunkt des nächsten Magmalaufs lässt sich noch keine Aussage treffen. Die zeitliche Unsicherheit ist sehr hoch und es könnte in den nächsten Tagen oder möglicherweise Monaten zu einem Magma-Ausbruch kommen.
Die norwegische Wetterbehörde überwacht das Gebiet weiterhin und beobachtet aufmerksam Anzeichen eines möglichen Magmaflusses sowie anderer Veränderungen, die in der metamorphen Zone bei Svartsengi und in und um Grindavík weitere Gefahren verursachen könnten.
