Die Stärke des Ausbruchs scheint der von gestern ähnlich zu sein, wie die Webcams zeigen. Die Krater sind zwar deutlich angestiegen, aber wie hoch sie mittlerweile geworden sind, lässt sich derzeit nur schwer abschätzen. Es gibt immer noch eine gewisse Magmaaktivität, was bedeutet, dass das Magma in Schwaden in die Höhe schießt.
„Es geht einfach weiter“, sagt Sigríður Magnea Óskarsdóttir, Expertin für Naturkatastrophen beim isländischen Wetteramt, als sie nach der Situation mit dem Ausbruch von Sundhnúkagíga gefragt wird.
Sie rechnet damit, das Gebiet im Laufe des Tages zu überfliegen, um den Ausbruch bei Tageslicht besser sehen zu können.
Sigríður Magnea sagt, er habe keine Informationen darüber, dass die beiden Lavazungen die längsten seien. Vielmehr scheint sich Magma um die Krater herum und aus ihnen heraus anzusammeln.
In dieser Nacht kam es in der Siedlung zu keiner Gasverschmutzung. Der Wind hat auf Nordwest gedreht und die Gasverschmutzung wird daher nach Süden ins Meer getragen. Wenn die Richtung westlich wird, besteht die Möglichkeit, dass die Verschmutzung Vestmannaeyja und Þorlákshavn erreicht.
