Es wird erwartet, dass die Ausgaben der Staatskasse für Künstlergehälter in den nächsten vier Jahren um 41 % steigen werden, wie aus dem neuen Kulturangriffsgesetz hervorgeht, das eine Erhöhung der Anzahl der Gehaltsfonds und der Zuteilungsmonate vorsieht.
Änderungsentwürfe zum Gesetz über Künstlergehälter, Nr. 57/2009, wurden veröffentlicht in Beratungsportal der Regierung. Dies geht aus einer Mitteilung hervor die Website des Ministeriums für Kultur und Handel.
Die Höhe der Gehälter sei seit 15 Jahren bzw. seit Inkrafttreten des aktuellen Gesetzes im Jahr 2009 unverändert geblieben, heißt es in der Mitteilung.
Die Zahl der Gehaltsmonate würde in vier Jahren von 1.600 auf 2.850 erhöht und sich damit nahezu verdoppeln. Es wird vorgeschlagen, dem System drei neue Fonds hinzuzufügen; Gehaltsfonds für Filmemacher, Vexti, ein Fonds für Personen unter 35 Jahren, und Vegsemd, ein Fonds für Künstler ab 67 Jahren.
Die Kosten betrugen 1,6 Milliarden
Die Kosten für Künstlergehälter betragen derzeit 978 Millionen. Die Änderungen werden schrittweise in den Jahren 2025 bis 2028 umgesetzt und es wird geschätzt, dass sich die zusätzlichen Kosten bei Erreichen der vollständigen Steigerung auf 700 Millionen belaufen. Dann betragen die Gesamtkosten 1.678 Millionen.
Die Änderungen werden schrittweise in den Jahren 2025–2028 umgesetzt und es ist mit folgenden Kostensteigerungen zu rechnen:
- 2025: 124 Millionen ISK
- 2026: 280 Millionen ISK
- 2027: 490 Millionen ISK
- 2028: 700 Millionen ISK
In diesem Jahr erhielten 241 Künstler einen Künstlerlohn, während 1.600 Monatslöhne aus sechs Gehaltsfonds ausgeschüttet wurden.
