Ein Mitarbeiter der Fraktion Linksgrüne (VG) sagt, der weitaus größte Teil des Unterstützungsverlusts von VG sei darauf zurückzuführen, dass die Partei in einer Regierungskooperation mit der Unabhängigkeitspartei stehe. Die Zusammenarbeit löscht die Partei aus.
„Diese Regierungskooperation ging mit allerlei unterschiedlichen Kompromissen, Abwehrmaßnahmen und Stellungnahmen zum anderen und zu diesem Thema einher.“ Und es gab in den letzten sechs Jahren einige Fälle: Nationales Gericht, Abschiebungen, Ásmundarsalur, Gerichtsverfahren, Hubschrauberrundflug, Polizeibrutalität, Samherji, Bankverkäufe und so weiter, man konnte lange rechnen.“ schreibt Sunna Valgerðardóttir, eine Mitarbeiterin der Parlamentspartei VG, heute Abend in einem Beitrag auf Facebook.
„Und obwohl sich die Unabhängigkeitspartei und Framsørk in dieser Zusammenarbeit durchaus bewährt haben, sind sie noch weit davon entfernt, aus dem Parlament auszuscheiden.“
VG arbeitet mit den „Gegnern“
VG hat eine Unterstützung von knapp über 3 % für Gallups neuen nationalen Impuls und würde laut der Umfrage niemanden ins Parlament bringen, wenn die Wahlen heute stattfinden würden. Sunna sagt, dass VG im Vergleich dazu 75 % ihrer Wähler verloren habe.
„Und das liegt wahrscheinlich nicht daran, dass die Ernährungsminister von VG den Walfang weniger befürworten. NEIN. Das liegt daran, dass die Parteien, die Menschen, die VG zurückhalten, kritisieren und mit denen sie streiten sollte, zu ihren Partnern wurden. Und diese Zusammenarbeit löscht die Partei aus.“
Sie sagt, dass Menschen, die die Grundwerte der VG unterstützen, ihren Weg innerhalb der Partei nicht mehr finden, „weil die VG mit den Gegnern zusammengearbeitet hat“.
Sie hofft, dass die Zusammenarbeit nicht der Todesstoß für die Partei sein wird.

