Die Arbeiterbewegung formuliert immer noch ihre Forderungen an Arbeitgeber und Regierung. Nächste Woche finden entsprechende Workshops statt. Das sagt Sólveig Anna über die Spurs.
Sólveig Anna Jónsdóttir ist der neueste Gast von Spursmála und bespricht unter anderem die Situation bei Lohnverhandlungen mit Arbeitgebern.
mbl.is/Kristinn Magnússon
Die Tarifverträge auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt laufen Ende Januar nächsten Jahres aus.
In einem ausführlichen und lebhaften Interview teilt Anna Sólveig den Mitgliedern von Efling, die zur Vorbereitung des Tarifvertrags kommen, mit, dass sie eine gewisse Vorstellung von den Anforderungen des Unternehmens haben. Bestimmte Aspekte müssen jedoch noch umgesetzt werden und es muss ein Konsens mit anderen Gewerkschaften erzielt werden. Sie sei zuversichtlich, dass es gelingt, sagt sie.
Auf die Frage, ob die Regierung, die aufgefordert wurde, Maßnahmen zur Erleichterung der Verhandlungen zu ergreifen, über die Forderungen der Gewerkschaftsbewegung informiert sei, antwortet sie: „Wir müssen noch festlegen, was wir wollen.“
Auch Sólveig Anna sagt, dass es nicht darum gehe, die Regierung bei den Lohnverhandlungen an die Wand zu drücken. Sie haben ebenso wie die Öffentlichkeit ein sehr starkes Interesse daran, dass Vereinbarungen getroffen werden und dass sie allen zugute kommen.
Sie sagt, es sei eine zu große Gruppe von Menschen, sie gehörten nicht dazu. Es sei zustande gekommen, weil „die herrschende Klasse, die politische herrschende Klasse und natürlich auch die wirtschaftliche, einfach keine Verantwortung für die Lebensbedingungen dieser Menschen übernommen hat, was sie natürlich auch tun sollte.“
Das Interview mit Anna Sólveiga kann hier in voller Länge gesehen und gehört werden. Die Show spricht auch mit Áslaug Hulda Jónsdóttir und Björn Brynjólf Björnsson über die Neuigkeiten der zu Ende gehenden Woche.
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