Wer im zweiten Schwangerschaftstrimester eine Fehlgeburt erleidet, hat nun die Möglichkeit, einen Hausbesuch durch eine Hebamme in Anspruch zu nehmen. Dies geht aus einer Ankündigung auf der Website hervor Das Kabinett.
Gesundheitsminister Willum Þór Þórsson hat dafür gesorgt, dass Eltern, die im zweiten Schwangerschaftstrimester eine Fehlgeburt erleiden, die Möglichkeit haben, einen Hausbesuch durch eine Hebamme in Anspruch zu nehmen. Dem Rahmenvertrag der isländischen Krankenversicherung über die Leistungen von Hebammen bei Geburten und die Betreuung stillender Mütter zu Hause wurde eine entsprechende Bestimmung hinzugefügt.
Die Entscheidung wurde gemäß Gley me ei getroffen
Durch die Änderung erhalten Frauen, die zwischen dem 12. und 22. Schwangerschaftswoche bis hin zum Hausbesuch der Hebamme. Bisher waren Hausbesuche nach Fehl- oder Totgeburten auf Schwangerschaften beschränkt, die mindestens 22 Wochen dauerten.
Laut Willum auf der Website des Regierungsrats handele es sich um einen wichtigen Dienst für die betroffenen Personen, der gleichermaßen mit dem körperlichen und geistigen Wohlbefinden zu tun habe. Bevor die Entscheidung getroffen wurde, hatte er ein Treffen mit der Organisation Gley me ei, bei dem die Notwendigkeit der Änderungen sowie die Bedeutung der Bereitstellung der Unterstützung besprochen wurden.
Darin heißt es auch, dass die Unterstützung im Einklang mit dem Aktionsplan des Gesundheitsministeriums für Geburtshilfe bis zum Jahr 2030 stehe.
