Der Staatsanwalt hat gegen das Urteil im Fall Pawel Artur Tyminski keine Berufung eingelegt, die Berufungsfrist ist jedoch abgelaufen.
Dies wurde vom Staatsanwalt Sigríður Friðjónsdóttir in einer schriftlichen Antwort an mbl.is bestätigt.
Das Strafmaß bleibt daher bestehen und Tyminski verbüßt eine vierjährige Haftstrafe wegen organisierten Raubüberfalls. Das Urteil wurde von Bezirksrichterin Birni Þorvaldsson verkündet.
Mitarbeiter mit Spielzeugpistolen bedroht
Tyminski wurde wegen seiner Beteiligung an einem organisierten Raubüberfall auf große Geldsummen auf das Uhren- und Juweliergeschäft Michelsen im Jahr 2011 verurteilt.
Vier Männer stürmten mit Spielzeugpistolen in den Laden und bedrohten die Mitarbeiter des Ladens, die nicht erkennen konnten, dass es sich um Spielzeugpistolen handelte.
Der Angeklagte gestand seine Taten offen und zeigte sich bereit, mit der Polizei zu kooperieren.
Tyminskis Inhaftierung in Polen vom 11. Mai bis 18. Juni 2021 sowie seine Inhaftierung in Island werden auf die Strafe angerechnet.