Im vergangenen Jahr gingen mehr Restaurants in Konkurs als in den Jahren, die auf die Coronavirus-Pandemie zurückzuführen waren, und in diesem Jahr sind etliche Restaurants in Konkurs gegangen.
„Wir sind sehr besorgt über Insolvenzen in der Branche und das Rudern ist sehr schwer geworden“, sagt Aðalgeir Ásvaldsson, Geschäftsführer des Verbands der Gastronomieunternehmen (SVEIT), in einem Interview mit mbl.is.
Er sagt, dass fast jede Woche Restaurants pleitegehen.
Gehalt die Hälfte des Umsatzes von Restaurants
Aðalgeir geht davon aus, dass der Grund vor allem im hohen Zinsniveau im Land, im Rückgang der Touristenzahlen und im veränderten Konsumverhalten der Kunden liegt.
Dann sind die Produktpreise hoch geworden, die Wohnungsmieten sind gestiegen und die Löhne der Arbeitnehmer sind gestiegen. Aðalgeir sagt, dass die Löhne etwa die Hälfte des Umsatzes aller Restaurants ausmachen.
Gastronomen haben wiederholt ihre Bedenken hinsichtlich des Betriebsumfelds von Restaurants geäußert.
Die Gewerkschaften haben ein schwieriges Arbeitsumfeld geschaffen
Aðalgeir verknüpft die Position des Sektors unter anderem mit den Tarifverträgen, die der Sektor erhalten hat.
„Es ist äußerst schwierig, in diesem Arbeitsumfeld zu arbeiten, das Samtok proðlífsin (SA) und die Gewerkschaften für uns geschaffen haben. Wir werden nicht in die Ausarbeitung von Tarifverträgen einbezogen, was sehr traurig ist“, sagt Aðalgeir.
Aðalgeir sagt auch, dass SVEIT wiederholt versucht habe, an den Verhandlungstisch zu gelangen, damit die Stimme der Restaurantbesitzer gehört werden könne, sagt aber, dass es bei SA keinen Wunsch dafür gebe.
