Das Außenministerium hat in Zusammenarbeit mit der Firma Össur beschlossen, eine Spende in Höhe von 10 Millionen ISK bereitzustellen, um prothetische Lösungen für zwanzig Personen zu finanzieren, die im Rehabilitationskrankenhaus in Dnipro im Osten der Ukraine betreut werden.
Die Prothesen sind für Personen gedacht, die Gliedmaßen sowohl unterhalb als auch oberhalb des Knies verloren haben.
Anfang des Jahres ging von der ukrainischen Regierung ein Antrag auf Unterstützung der isländischen Regierung und von Össur bei der Finanzierung des Kaufs von Prothesen für das Rehabilitationskrankenhaus in Dnipro ein.
„Aufgrund der erheblichen Verletzungen, die der russische Invasionskrieg in der Ukraine sowohl bei ukrainischen Soldaten als auch bei Zivilisten verursacht hat, besteht ein dringender Bedarf an mehr Prothesen“, heißt es in einer Erklärung des Außenministeriums.
Experimentelles Projekt
Es ist geplant, dass Spezialisten, die bei Össur ausgebildet wurden und im Rehabilitationskrankenhaus in Dnipro beschäftigt sind, klinische Leistungen erbringen.
Össur steht Ihnen auch während des Projekts mit Rat und Tat zur Seite. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das nahe an der Front stattfindet und bei Erfolg davon auszugehen ist, dass in der Zukunft Möglichkeiten für eine umfassendere Zusammenarbeit bestehen.
Össur hatte zuvor vom Ministerium Fördermittel für Projekte in der Ukraine erhalten, doch im Sommer 2022 erhielt das Unternehmen einen Zuschuss von 200.000 Euro, um gemeinsam mit ukrainischen Experten Prothesen für die vielen Menschen bereitzustellen, die im Krieg Gliedmaßen verloren haben.
