Sturla Böðvarsson, ehemaliger Pfarrer und Dorfvorsteher in Stykkishólm, erzählte, wie er 1974 nach Stykkishólm zog, um dort die Position des Dorfvorstehers zu übernehmen. Seine Frau, die Anwältin Hallgerður Gunnardóttir, lag auf der Entbindungsstation und war so erschöpft, dass sie ihrem Mann nur Ja sagen konnte. Darüber berichtet Sturla in einem Podcast-Interview mit Morgunblaðið anlässlich des 110-jährigen Jubiläums der Zeitung.
„Als ich mein Studium beendet hatte, war ich in Reykjavík und arbeitete im Ingenieurbüro von Sigurðar Thoroddsen, wo ich Strukturen für Häuser, Rohre und Straßen und ähnliches entwarf. Eines Tages, nach den Kommunalwahlen 1974, kam plötzlich mein alter Freund Ellert Kristinsson, der in Snæfellingas Team Fußball gespielt hatte, mit mir ins Ingenieurbüro: „Wären Sie so freundlich, mir den Gefallen zu tun?“ die Position des Dorfvorstehers. Es wird in naher Zukunft bekannt gegeben.
Bei ihm war Einar Sigfússon, der bei Búnaðarbankinn arbeitete. Allerdings war meine Frau Hallgerður auf der Entbindungsstation, ich aber ging hinauf zur Entbindungsstation. Habe den Tag frei bekommen und ihr von diesem Angebot erzählt. „Später sagte sie, dass sie nach der Geburt von Ásthildi Sturludóttir, der derzeitigen Bürgermeisterin von Akureyri, so erschöpft gewesen sei, dass sie ja gesagt habe“, sagt Sturla und fügt hinzu:
„Wir beschlossen, nach Hólminn zu ziehen, und ich wurde hier Dorfverwalter.“
Sturla sagt, dass das Paar in dieser Zeit drei Kinder hatte, Gunnar, Elínborga und Ásthildi.
„Nachdem wir hierher gezogen waren, wurden zwei weitere Kinder geboren, Böðvar und Sigríður Erla. Das ist also das Vorspiel. „Ich hatte immer geplant, nach Ólafsvík zu ziehen, aber es hat nicht geklappt“, sagt er und fügt hinzu:
„Ich bin ein Snæfellingur mit Haut und Haar, geboren in Ólsari, aber ich komme aus Hólmari, nachdem ich hier seit 1974 lebe.“
