Es wird vorgeschlagen, die Kársnes-Schule ab dem nächsten Schuljahr 2024-2025 in zwei unabhängige Schulen aufzuteilen. Der Leiter der Bildungsabteilung in Kópavogsbær sagt, die Aufteilung sei sinnvoll, da mit dem Bevölkerungswachstum in Kársnes umgegangen werden müsse.
Bei der Sitzung des Bildungsausschusses gestern Abend wurde der Vorschlag zur Diskussion gestellt und wird bei der nächsten Sitzung des Bildungsausschusses, am 16. Januar, behandelt. Dies wurde heute in einer E-Mail der Bildungsabteilung von Kópavogsbær an die Eltern gemeldet.
„Wir halten das für sehr sinnvoll, da die Schule stark expandiert“, sagt Ragnheiður Hermannsdóttir, Leiter der Grundschulabteilung der Bildungsabteilung von Kópavogsbær, in einem Interview mit mbl.is.
Neue Schule in Skólagerði
„Erstens geschieht dies, weil vorhersehbar ein sehr starker Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen ist. „In Kársnes gibt es viel Entwicklung“, sagt Ragnheiður.
Schätzungen zufolge wird die Gesamtzahl der Kinder im Kindergarten und in der Grundschule in Kársnes mit 790 hoch sein. Wenn alles wie geplant verläuft, wird die Zahl der Schüler in den kommenden Jahren noch weiter steigen. Angesichts der steigenden Schülerzahl sowie des erweiterten Umfangs durch den gemeinsamen Betrieb von Kindergarten und Grundschule wird vorgeschlagen, die Aktivitäten der Kársnes-Schule auf zwei Schulen aufzuteilen.
Es wird erwartet, dass die neuen Räumlichkeiten in Skólagerðir im Schuljahr 2024-2025 in Betrieb genommen werden. Das neue Gebäude beherbergt 1.-4. Grundschulklasse, Freizeit und ein viergeteilter Kindergarten. Im Schulgebäude in Valllargerði werden Schüler der Klassen 5-10 untergebracht Bank.
Wenn der Vorschlag angenommen wird, wird er erst in Kraft treten, wenn die neue Schule fertig ist, sagt Ragnheiður.
„Vernachlässigbare“ Auswirkungen auf Schüler und Eltern
Die Auswirkungen der Teilung auf Schüler und Eltern werden als unbedeutend angesehen. Der Schwerpunkt werde auf eine gute Zusammenarbeit zwischen den Schulen gelegt, um die Kontinuität beim Lernen und Arbeiten zu gewährleisten, heißt es in der E-Mail an die Eltern.
Sofern der Vorschlag angenommen wird, wird mit der Schaffung einer Beratungsplattform zur Vorbereitung dieser Änderungen unter Beteiligung von Eltern und Schülern begonnen.
Ragnheiður sagt, dass die Gemeinde Kópavogur weitere Informationen über die mögliche Teilung der Schule bereitstellen wird, wenn der Vorschlag genehmigt wird.
