Die Abteilung für öffentliche Sicherheit der nationalen Polizeibehörde bewertet derzeit die Lavinengefahr in Seyðisfjörður, es wurde jedoch kein Notfallplan aktiviert. Die isländische Wetterbehörde erklärte unter Strandatindur ein gewisses Maß an Unsicherheit und mehrere Häuser wurden evakuiert.
Im Laufe des Tages wird in der Gegend mit Regen gerechnet, wodurch die Gefahr von Nässe oder sogar Sturzfluten entstehen könnte.
Laut einem Lawinenexperten der Naturwarnwache des Nationalen Wetterdienstes wurden keine Wohngebäude evakuiert und es handelt sich um ein Geschäftsgebäude. Es handelt sich um ein kleines und begrenztes Gebiet, wobei die Hauptgefahr in einem begrenzten Gebiet unter Strandatindur liegt.
Durch regnerisches Wetter kann Gefahr entstehen
„Es ist eine Frage der Vorbereitung in Bezug auf die Wettervorhersage. In der Gegend hat es geschneit und geregnet. Der Regen wird den ganzen Tag über anhalten, wenn es auf den Schnee regnet, es zu nassen Überschwemmungen oder sogar zu Schneematschfluten kommen kann“, sagt Lawinenexpertin Erla Guðný Helgadóttir.
Laut Hjördís Guðmundsdóttir, Kommunikationsdirektorin der Abteilung für öffentliche Sicherheit der Landespolizei, hat die Landesverteidigung keinen Grad an Unsicherheit angegeben.
„Wir sind auf der Hut“, sagt Hjördís, fügt aber hinzu, dass derzeit eine weitere Risikobewertung durchgeführt werde. Bei den evakuierten Gebieten handelt es sich um Gewerbegebiete und die Häuser der Menschen sind daher nicht gefährdet.
