Hafthór Ægir Þorsson sagt, er verfolge die Unruhen in Dublin genau. Er und seine Freunde bemerkten mindestens drei Bombenexplosionen, die in der Innenstadt explodierten.
Er hat ein Video aufgenommen, das die Situation in dieser Stadt deutlich zeigt.
Heute Abend brachen in Dublin jahrhundertelange Gewalt und Unruhen aus, nachdem heute vor einer Grundschule fünf Menschen, darunter drei kleine Kinder, erstochen wurden. Eine Gruppe von Demonstranten hat sich in der Gegend versammelt. Polizisten wurden angegriffen und Autos in Brand gesteckt.
Hafthór sagt, er und seine Begleiter seien in einem Hotel in der Nähe der Grundschule, wo heute früher der Messerangriff stattgefunden habe. Da sind zehn von ihnen zusammen.
Explosionen und Hubschrauber
Gegen halb acht waren die Isländer auf dem Heimweg zu ihrem Hotel, als sie eine Explosion hörten und Hubschrauber schweben sahen. „Es ist genau wie das, was man in Filmen sieht“, sagt Hafthór. Kurze Zeit später hörten sie eine weitere Explosion.
Als sie am Fluss im Zentrum von Dublin ankamen, nahm Hafthór das Video auf, das die Nachricht begleitete. Darauf sind mindestens zwei Brände zu erkennen.
„Bei einigen extremistischen Gruppen scheint es übergekocht zu sein. Die heute Abend durch die Innenstadt gingen und Benzinbomben in Polizeiautos und Busse warfen. „Ich verstehe, dass es mehrere Autos in der Auswahl gibt“, sagt Hafthór.
„Die Leute schlagen nicht nur auf Töpfe und Pfannen“
Hafthór sagt, dass er und seine Begleiter auf dem Heimweg vom Abendessen an einem Supermarkt angehalten hätten.
„Während wir drinnen waren, war es geschlossen. Sie haben es aufgrund dieser Situation getan.“ Als ob die umliegenden Geschäfte geschlossen wären. „Es ist eine ziemlich angespannte Atmosphäre. Das wissen Sie nicht“, sagt Hafthór.
Hafthór sagt, sie hätten große Angst gehabt. „Es war dir eigentlich egal. Wenn in Europa Proteste ausbrechen, schlagen die Menschen nicht nur mit Töpfen und Pfannen herum.“
Er sagt, die Iren seien schockiert. Die Einheimischen warnten sie, weiter in Richtung Stadtzentrum zu gehen, wo sich ihr Hotel befindet. Ladenbesitzer haben überall versucht, ihre Läden zu schließen. „Den Leuten war es egal, überhaupt nicht.“

