Island wird im kommenden Jahr 80 Millionen ISK in einen neuen Klimakatastrophenfonds investieren. Dies gab Premierministerin Katrín Jakobsdóttir heute auf der UN-Klimakonferenz COP28 bekannt.
„Die Weltgemeinschaft muss sich auf die mit dem Klimawandel verbundenen Gefahren konzentrieren. „Dieses wichtige Treffen muss ein klares Signal senden, dass wir noch mehr zur Sicherung der Zukunft der Erde beitragen werden“, sagte Katrín Adresse auf der Konferenz, die derzeit in Dubai stattfindet.
In seiner Ansprache betonte der Premierminister die Notwendigkeit, die Ziele des Pariser Abkommens zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu erreichen. Die Weltwirtschaft muss sich auf Nachhaltigkeit und Wohlstand konzentrieren, anstatt Produktion und Konsum zu maximieren.
Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe
Katrín sagte, dass die Menschenrechte ein Schlüsselfaktor bei allen Klimaschutzmaßnahmen seien und dass es notwendig sei, aus der Nutzung fossiler Brennstoffe auszusteigen und alle Subventionen dafür einzustellen.
Abschließend kündigte sie an, dass Island Gründungsmitglied eines neuen Klimakatastrophenfonds sein und im kommenden Jahr 80 Millionen ISK dazu beitragen wird.
Katrín hielt außerdem eine Rede auf einem Gipfel zum Thema Gegenmaßnahmen und eine Eröffnungsrede beim Grænvang-Seminar über die Zusammenarbeit zwischen privaten und öffentlichen Einrichtungen bei Lösungen in Umwelt- und Klimafragen.
