Am internationalen Flughafen Keflavík plant der Betreiber Isavia den Bau eines neuen Flughafenhotels. Aktuell werden erfahrene Partner gesucht, die sich an einer Ausschreibung beteiligen. Das Projekt soll 2026 starten und ist Teil eines umfassenden Entwicklungsplans für den gesamten Flughafenbereich.
Hintergrund ist das starke Wachstum des Flughafens in den vergangenen Jahren. Eine durchgeführte Analyse zeigt zudem eine klare Marktlücke: Besonders im Segment der 3- bis 4-Sterne-Hotels besteht rund um den Flughafen eine hohe Nachfrage.
Was geplant ist
Geplant ist ein Hotel mit 200 bis 400 Zimmern direkt im Ankunftsbereich. Das Grundstück umfasst rund 13.000 Quadratmeter. Darauf könnte ein Gebäude mit bis zu 20.000 Quadratmetern Fläche auf vier Etagen entstehen, ergänzt durch ein mögliches Untergeschoss.
Neben klassischen Übernachtungsangeboten sind zusätzliche Einrichtungen wie Konferenzräume, Gastronomieangebote und ein Fitnessbereich vorgesehen. Der Standort liegt aktuell etwa 200 Meter vom Terminal entfernt auf einer Fläche, die derzeit als Parkplatz genutzt wird. Perspektivisch ist geplant, das Terminal weiter in Richtung Hotel auszubauen, wodurch sich die Distanz verkürzen und möglicherweise sogar ein direkter Zugang zwischen Terminal und Hotel entstehen könnte.
Vor dem bisherigen Flughafengebäude (rotes Dach) könnten diese neuen Gebäude entstehen. Zur Orientierung: Das Aurora-Hotel rechts im Bild braun dargestellt.
Das Projekt ist Teil einer langfristigen Entwicklungsstrategie für den Flughafen Keflavík, die bis 2045 angelegt ist. Parallel dazu verfolgt Isavia einen detaillierten Ausbauplan für den Ankunftsbereich, der neben dem Hotel auch neue Einkaufs-, Transport- und Serviceangebote umfasst. Ziel ist es, das Reiseerlebnis deutlich zu verbessern und gleichzeitig neue Einnahmequellen zu erschließen.
Mit Blick auf geplante neue Flugverbindungen – unter anderem mögliche Direktflüge nach Asien – dürfte die Nachfrage nach Unterkünften im unmittelbaren Flughafenumfeld weiter steigen. Das geplante Hotel gilt daher als zentraler Baustein für die zukünftige Entwicklung des wichtigsten internationalen Verkehrsknotens Islands.
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