
Ein Teil des Forstpersonals am Lagerfeuer am Ufer des Lagarfljót nach den ganztägigen Besprechungen. Foto: Pétur Halldórsson
Fast alle Mitarbeiter der Forstbehörde versammelten sich am 30. November zu einer Mitarbeiterversammlung im Hótel Hallormsstaður. Nur vier von rund sechzig Mitarbeitern hatten keine Gelegenheit, an der Sitzung teilzunehmen. Dies war die letzte Mitarbeiterversammlung der Organisation unter diesem Namen, aber am Ende des Jahres fusioniert sie zusammen mit Landgræðin zu einer neuen Organisation, Land and Forest.
Das Treffen hatte ein traditionelles Format unter der Leitung von Forstdirektor Thrástar Eysteinsson. Das Ziel bestand in der Regel sowohl darin, die Themen der Organisation zu hinterfragen als auch Menschen beruflich und sozial zusammenzubringen. In der Gruppenarbeit wurden bestimmte Themen angesprochen, an denen bei der Gestaltung der neuen Organisation weiter gearbeitet wird. Die Tagesordnung der Gruppen bestand darin, bestimmte Aspekte der Aktivität zu prüfen und Vorschläge zu machen, was hätte besser gemacht werden können. Die Ergebnisse wurden von den Gruppenleitern präsentiert und anschließend den Land- und Forstverwaltern als Material für die Gestaltungsarbeit der neuen Organisation übergeben.
Anschließend hielten mehrere Experten des Instituts Vorträge zu verschiedenen Themen. Der Forstberater Aaron Zachary Shearer sprach über städtische Forstwirtschaft und die Bedeutung von Bäumen in städtischen Gebieten, etwas, das in Island nicht gezielt angesprochen wurde, aber in der Diskussion auf der internationalen Bühne im Einklang mit der Tatsache wächst, dass ein immer größerer Ein Teil der Weltbevölkerung lebt heute in städtischen Gebieten. Hrefna Jóhannesdóttir, Abteilungsleiterin für Forstdienstleistungen, und Björn Traustason, Projektleiter für Rauminformationen, sprachen über die Zukunftsvision der Forstwirtschaft, nicht zuletzt aus der Sicht der Planung, Kartierung und des Daten- und Informationsaustauschs. Zwei Expertinnen auf dem Gebiet der Forschung, Brynja Hrafnkelsdóttir und Helena Marta Stefánsdóttir, sprachen über die Zukunftsvision der Forstwirtschaft aus Sicht der Biodiversität und Valdimar Reynisson aus Sicht der Förster.
Zum Abschluss des Treffens fand rund um Hallormsstaðarskóg ein Orientierungsspiel statt, das mit einem Lagerfeuer am Ufer des Lagarfljót endete. Am Abend gab es ein festliches Abendessen, eine Art jährliche Feier der Forstwirtschaft, bei der unter anderem Sæmundur Þorvaldsson, der vor einiger Zeit aus der Organisation ausgeschieden ist, geehrt wurde und auch Ágúst Sigurðsson, Direktor für Land und Wälder, anwesend war und eine Ansprache hielt versammelten sich und machten mit.
