Gestern nahm die Polizei im Hauptstadtgebiet einen Mann fest, der im Verdacht stand, in der Öffentlichkeit betrunken gewesen zu sein, und setzte ihm bei der Festnahme eine Spuckmaske auf. Während des Einsatzes versammelten sich Dutzende Menschen in der Gegend.
Ásmundur Rúnar Gylfason, stellvertretender Polizeichef der Hauptstadtregion, erzählt mbl.is, dass drei Polizisten, die gestern, dem Nationalfeiertag am 17. Juni, in der Stadt patrouillierten, sich dem Mann genähert hätten.
Die Polizeibeamten vermuteten, dass der Mann in der Öffentlichkeit betrunken war und dass er nicht für den Umgang mit Menschen geeignet war. Der Mann, der Widerstand geleistet hatte, wurde daraufhin auf den Boden geworfen und an den Händen gefasst.
„Kann völlig durchatmen“
Dann riefen Polizisten ein Auto damit der Mann zur Polizeistation gebracht werden konnte. Mit dem Auto begleitet von zwei weiteren Polizisten, die ebenfalls bei der Festnahme behilflich waren.
Dem Mann wurde eine Spucknapfmaske aufgesetzt, aber Ásmundur sagt, dass dies der Fall war, um die Sicherheit der Polizeibeamten zu gewährleisten, damit die festgenommene Person sie nicht anspucken konnte.
„Die Leute können absolut atmen. „Es ist nur ein Netz“, sagt Ásmundur über die Maske. Anschließend wurde der Mann in das Polizeifahrzeug getragen.
In einem Video, das mbl.is gestern von der Festnahme aufgenommen hat, ist zu sehen, dass sich eine große Gruppe Passanten versammelte, um dem Polizeieinsatz zuzusehen.