Unter Svartsengi setzt sich die Magma-Ansammlung mit einer ähnlichen Geschwindigkeit fort wie vor dem Magma-Lauf am 2. März.
Das zeigen neueste Deformationsmessungen und Satellitendaten, heißt es in einer Mitteilung des isländischen Wetteramtes.
Auf diesen Daten basierende Modellrechnungen sollen bestätigen, dass die Magma-Ansammlung unter Svartsengi am gleichen Ort und in der gleichen Tiefe wie zuvor erfolgt.
Es müssen 10 Millionen Kubikmeter erreicht werden
Es wird darauf hingewiesen, dass im Zusammenhang mit den beiden Ausbrüchen zu Beginn des Jahres und dem Magmafluss am 2. März gezeigt wurde, dass das Gesamtvolumen in der Magmakammer etwa 10 Millionen Kubikmeter erreichen musste, bevor das Magma in die Sundhnúka-Kraterreihe floss.
Der mögliche Zeitpunkt des nächsten Ausbruchs basiert auf der Berechnung der Magmamenge, die jedes Mal aus der Magmakammer unter Svartsengi in die Kraterreihe fließt, und der anschließenden Berechnung, wie viele Tage es dauern wird, bis sich unter Svartsengi wieder eine vergleichbare Magmamenge ansammelt .
Beim Magmafluss vom 2. März wurden schätzungsweise rund 1,3 Millionen Kubikmeter Magma vom Magmasammelgebiet unter Svartsengi in die Kraterreihe bewegt, was deutlich weniger ist als bei früheren Magmaflüssen in den letzten Monaten.
Möglicherweise hat sich die Route geändert
„Seitdem sind schätzungsweise rund 4 Millionen Kubikmeter Magma unter Svartsengi hinzugekommen, es kam jedoch zu keinem Magmafluss oder einer Eruption“, heißt es in der Mitteilung.
Dies deutet jedoch darauf hin, dass es möglicherweise eine Veränderung in dem Kanal gegeben hat, nach dem das Magma in der Sundhnúka-Kratersequenz gesucht hat.
„Vor diesem Hintergrund besteht jetzt mehr Unsicherheit als zuvor darüber, wie viel Magma sich unter Svartsengi ansammeln muss, um einen neuen Magmafluss und sogar einen Ausbruch auszulösen.“
Daher besteht jetzt mehr Unsicherheit als zuvor über den Zeitpunkt des nächsten Magmaflusses und einer möglichen Eruption.“
Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass immer noch die größte Wahrscheinlichkeit besteht, dass das Magma in die Kraterreihe Sundhnúka fließt und es dann zu einem möglichen Ausbruch im Gebiet zwischen Stóra-Scógfell und Hagafell kommt.
