Hörður Arnarson, CEO von Landsvirkjun, sagt, dass aufgrund der unzureichenden Energieversorgung in Island in den letzten Jahren industrielle Entwicklungsprojekte nicht realisiert wurden.
„Wir wurden von Parteien mit sehr interessanten Projekten angesprochen, mit denen es leider nicht möglich ist, Energieverträge abzuschließen“, sagt Hörður. Auf Nachfrage sagt er, dass er nicht eingeschätzt habe, welche Auswirkungen dies auf die Wertschöpfung und das Wirtschaftswachstum in Island gehabt habe. Es ist klar, dass dies die Wertschöpfung verringert.
Durchkreuzt Pläne bei einem Lauffeuer
Damit wurden unter anderem Pläne für Landbrände zunichte gemacht. „Wir haben mehrere solcher Projekte unterstützt, konnten aber nicht alle Projekte unterstützen, die an uns herangetreten sind. Dann gibt es in den Verträgen Vorbehalte, dass sie nicht in vollem Umfang wachsen können, wenn nicht neue Kraftwerke zu uns kommen.“
Auf die Frage, ob diese Situation indirekt den Bau von Windparks beschleunigen kann, sagt Hörður, dass es beim Genehmigungsprozess das gleiche Problem gebe wie bei Wasserkraft- und Geothermiekraftwerken.
„Der Lizenzierungsprozess muss vereinfacht werden. „Wir müssen uns einfach hinsetzen und es wie die anderen Nationen um uns herum tun, den Lizenzierungsprozess für erneuerbare Energien deutlich vereinfachen und so dem Aufruf des Generalsekretärs der Vereinten Nationen Folge leisten“, sagt Hörður.
Mehr über den Fall können Sie im heutigen Morgunblaði lesen.
