Sigríður Margrét Oddsdóttir, Geschäftsführerin des norwegischen Unternehmerverbandes, sagt, dass sich niemand der Verantwortung entziehen könne, wenn es um den Abschluss langfristiger Tarifverträge gehe, um Stabilität zu schaffen. Einschließlich Fluglotsen.
Nach der Reaktion auf die geplante Arbeitsniederlegung der Fluglotsen nächste Woche sagt Sigríður, es sei wichtig, dass jeder seinen Teil dazu beitrage, Stabilität in der Wirtschaft zu schaffen.
„Wir alle müssen Verantwortung zeigen und dem kann sich niemand entziehen.“ Weder die Mitglieder des Arbeitsmarktes, noch der Staat, noch einzelne Unternehmen, noch Fluglotsen.
Allgemeiner Konsens über langfristige Tarifverträge
Sigríður sagt, dass es generell eine große Solidarität zwischen den Ländern bei der Ausarbeitung langfristiger Tarifverträge gebe, da es sowohl von Haushalten als auch von Unternehmen einen starken Ruf gebe, die Inflation zu senken, die derzeit bei 8 Prozent liege. Sigríður erinnert auch daran, dass der Leitzins 9,25 Prozent beträgt.
„Wir haben zum Beispiel gesehen, wie die lokalen Behörden vortraten und sagten, sie hätten ihren Wunsch zum Ausdruck gebracht, dass ihre Zölle die Stabilität nicht stören“, sagt Sigríður.
Auf die Frage, ob sie der Meinung sei, dass sich der Fluglotse mit der Arbeitseinstellung seiner Verantwortung entziehe, antwortet Sigríður nur: „Es wurde noch nicht verhandelt.“
