Die Löhne der Arbeitnehmer sind seit der Unterzeichnung der existenzsichernden Lohnvereinbarungen Mitte 2019 um 48,2 % gestiegen. Sólveig Anna Jónsdóttir, Vorsitzende von Eflinger, sagt, diese Steigerungen seien bescheiden.
Sólveig Anna Jónsdóttir, Vorsitzende von Eflingar, war in Spurs-Angelegenheiten am Set anwesend.
mbl.isKristinn Magnússon
Sie ist der jüngste Gast der Spurs und sprach über die Situation auf dem Arbeitsmarkt, doch nun sind es nur noch etwa sieben Wochen bis zum Auslaufen des aktuellen Tarifvertrags.
In der Folge wird Sólveig unter anderem gefragt, ob ihrer Meinung nach fast 50 % Lohnerhöhungen in etwas mehr als vier Jahren nicht die einzige Ursache für die anhaltende Inflation in der Wirtschaft sind.
„Nein, alles, was darauf hindeutet, dass die Inflation so ist, wie sie ist, sind die äußeren Bedingungen und das Gewinnstreben der Unternehmen, denen es bekanntlich sehr gut geht und die sich natürlich auf das Preisniveau ausgewirkt haben.“
Haben Unternehmen keinen Grund, die Preise zu erhöhen, wenn die Löhne der Mitarbeiter in diesem Zeitraum um fast 50 % gestiegen sind?
„Natürlich gibt es viele Anzeichen dafür, dass die Gewinne der Unternehmen stetig steigen, die Arbeitskosten aber sinken, es ihnen also sicher nicht schlecht geht.“
Das Interview mit Anna Sólveiga kann hier in voller Länge angesehen werden:

