„Es hat die ganze Nacht über aus dem Krater gespritzt, aber die Lavaränder bewegen sich im Moment überhaupt nicht.“
Das sagt Jóhanna Malen Skúladóttir, Naturkatastrophenexpertin beim Isländischen Meteorologischen Amt, in einem Interview mit mbl.is, aber der Ausbruch bei Sundhnúkagíga dauert nun schon 19 Tage, also seit dem 29. Mai.
Jóhanna sagt, dass im Krater immer noch ziemlich konstante Aktivität herrscht, und letzte Nacht gab es auf der Lavazunge am Wall keine Bewegung.
Es weht ein leichter Wind in der Gegend und Jóhanna sagt, dass sich die Gasverschmutzung in der zweiten Hälfte des heutigen Tages auf die Hauptstadtregion ausbreiten könnte, ansonsten aber eher auf die Gegend von Reykjanes beschränkt sei. Sie sagt, dass die Gasverschmutzung heute Abend Selfoss und weitere Orte im Süden erreichen kann.
Die Gasverschmutzung kann in Echtzeit im Internet überwacht werden loftgaedi.is