Der Tarif von Sorpa wird sich zum 1. Januar 2024 ändern. Es wird erwartet, dass die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 12 % steigen werden, was einem unbedeutenden Anstieg der allgemeinen Preise entspricht.
Dies geht aus einer Mitteilung von hervor Müll.
Über 100 % Steigerung bei 25 Gebührenpositionen
Schaut man sich den kommenden Tarif an, wird deutlich, dass von 93 Tarifpositionen für das Jahr 2024 25 um mehr als 100 % steigen werden.
Alle 25 Gebührenposten gelten für Deponien, die größte Erhöhung wird jedoch für kontaminierten Aushub erfolgen, nämlich von 12,18 ISK pro Kilogramm auf 49,96 ISK pro Kilogramm. Dieser Anstieg beträgt etwa 310 %.
Fünf Gebührenpunkte werden gesenkt: einer auf der Deponie und vier in der Annahme- und Sortierstelle. Die größte Reduzierung erfolgt bei der Beschaffung von Folienkunststoff bzw. 100 %. Im Jahr 2023 kostete die Rückgabe von Folienkunststoff 21,34 Kronen pro Kilogramm, im Jahr 2024 wird sie jedoch kostenlos sein. Auch die Gebühr in der Annahme- und Sortierstelle für Gartenabfälle, Äste und Paletten sowie Holzverpackungen wird von 5,25 % auf 34,75 % gesenkt.
Die Gebühr für die Annahme von unlackiertem Holz auf einer Deponie verringert sich dann um fast 28 %.
In der Ankündigung heißt es, dass die Erhöhung der Deponiegebühren in erster Linie auf eine deutliche Reduzierung der Deponiegebühren zurückzuführen sei. Der Hauptgrund für die Reduzierung besteht darin, dass die gemischten Abfälle, die bisher in Álfsnes deponiert wurden, im Laufe des nächsten Jahres der Energieerzeugung in Schweden zugeführt werden.
Darin heißt es auch, dass die Energieerzeugung auf diese Weise eine bessere Möglichkeit zur Abfallbehandlung als die Deponierung und eine bessere Möglichkeit im Abfalldreieck darstellt.
Darin heißt es außerdem, dass zu den weiteren Variablen, die zu Tarifänderungen führten, unter anderem Investitionen in Deponien zur Verbesserung des Erscheinungsbilds und der Gassammlung auf Deponien, ein Verbot der Deponierung organischer Abfälle auf Deponien und mehr gehören.
mbl.is/Árni Sæberg
Die Deponierung wird immer schwieriger
Jón Viggó Gunnarsson, Geschäftsführer von Sorpa, sagt, der Tarif spiegele die Wünsche der Eigentümer rund um die Mülldeponie in Álfsnes wider.
Jón sagt in einem Interview mit mbl.is, dass die Deponierung durch die neue Eigentumsvereinbarung deutlich eingeschränkt werde.
„Es wird davon ausgegangen, dass wir mit dem Export beginnen und die Deponierung deutlich reduzieren werden.“ Heute kompostieren wir etwa 70.000 Tonnen pro Jahr, aber es wird erwartet, dass es im nächsten Jahr etwa 15.000 bis 20.000 Tonnen sein werden.“
Jón sagt, die Deponie sei riesig und mit hohen Kosten verbunden.
„Wir müssen gute lokale Abläufe aufrechterhalten, daher ist die Erhöhung der Deponie eine Option für uns. Wenn Unternehmen und Einzelpersonen jedoch effizient in die richtigen Kategorien einsortieren, was jetzt gesetzlich vorgeschrieben ist, dürfte dieser Effekt minimal sein.“
Unternehmen und Privatpersonen können dann die Abfallmenge reduzieren, um der Tariferhöhung gerecht zu werden. Das soll jeden zum Sortieren animieren.“
In Bezug auf Tariferhöhungen an der Empfangs- und Sortierstelle sagt Jón Viggó, dass sowohl die Löhne als auch die Kosten für Auftragnehmer gestiegen seien und daher einige Gebührenposten erhöht werden müssten, um diesen Kostenanstieg zu decken.
Er sagt auch, dass die Recyclingzentren völlig unabhängig betrieben werden, was sich in den bescheidenen Tariferhöhungen dort widerspiegelt.

