Jóhann Páll Jóhannsson, Parlamentsabgeordneter des Samfylking, fragt, wo die Gleichberechtigung darin liegt, dass Frauen gegen Ende der Schwangerschaft krankgeschrieben werden müssen. Er fordert, dass ein besonderer Mutterschaftsurlaub legalisiert wird, der vier Wochen vor dem Geburtstermin beginnt.
Dies geht aus Jóhanns Frage hervor, die heute während einer spontanen Fragestunde in Alþingi an Gesundheitsminister Willum Þór Þórsson gerichtet war.
Wichtiges Gesundheitsproblem
In seiner Frage bezog sich Jóhann auf einen Gesetzentwurf, der vom Bund vorgelegt und im Wohlfahrtsausschuss diskutiert wurde.
Hierbei handelt es sich um einen Gesetzentwurf, der die Legalisierung eines besonderen Mutterschaftsurlaubs vorschlägt, was bedeutet, dass die Mutter oder der das Kind begleitende Elternteil in der 36. Schwangerschaftswoche mit dem Mutterschaftsurlaub beginnen kann, ohne dass diese Zeit nach der Geburt eines Kindes vom Mutterschaftsurlaub abgezogen wird.
Jóhann sagt, dies sei ähnlich wie in Norwegen und Dänemark. Darüber hinaus handelt es sich um eine Änderung, die vom isländischen Verband der Geburtshelfer und Gynäkologen, dem Verband der Familienärzte und dem isländischen Hebammenverband gefordert wird.
„Dies ist ein wichtiges Gesundheitsproblem, da Frauen im Allgemeinen davon abgehalten werden, viel länger als bis zur 36. Woche zu arbeiten.“
Bereit, den Gleichheitswinkel zu betrachten
„Wo liegt die Gleichberechtigung darin, dass Frauen sich krankschreiben lassen müssen, während Männer dies nie tun müssen?“ Wo ist da die Gleichheit? Will der ehrenwerte Gesundheitsminister einfach, dass es so weitergeht, oder ist der Minister mit den Gesundheitsberufen, die ich zuvor erwähnt habe, einer Meinung? Und stimmt der Minister mit uns in der Konföderation darin überein, dass für die letzten vier Wochen vor dem Geburtstermin ein besonderer Mutterschaftsurlaub gesetzlich geregelt werden muss?“, fragte Jóhann Willum, als er seinen Fall überprüft hatte.
Willum dankte Jóhanni dafür, dass er auf den Fall aufmerksam gemacht hatte, sagte jedoch, dass er nicht genau verstanden habe, wo der Fall sei. Er sagte jedoch, dass er wirklich bereit sei, sich mit dem betreffenden Gleichstellungsaspekt zu befassen.
„Ich werde mich auf jeden Fall mit dem Gleichstellungsaspekt des Themas befassen, das der ehrenwerte Abgeordnete hier anspricht.“
