„Es gab eine Störung in der Kläranlage, die noch am selben Tag behoben wurde, und seitdem ist das Wasser in Ordnung“, sagt Jón Páll Hreinsson, Bürgermeister von Bolungarvíkurkaupstaðar, in einem Interview mit mbl.is.
Letzte Woche wurde in Wasserproben aus Bolungarvík eine Kontamination mit E. coli festgestellt, und den Bewohnern wurde aus Sicherheitsgründen geraten, Trinkwasser abzukochen. Jón führt die Verunreinigung auf eine Störung in der Aufbereitungsanlage der Wasserversorgung zurück.
„Die Wasserversorgung in Bolungarvík ist Oberflächenwasser. Wenn das System einer Belastung ausgesetzt ist, beispielsweise durch Entladungen oder starke Regenfälle, kann die Belastung der Kläranlage ihre Belastbarkeit überschreiten.
Leider können alle Geräte ausfallen, aber glücklicherweise haben wir eine gute und aktive Überwachung und wir haben auch eine gute Zusammenarbeit mit der Western Health Authority, die regelmäßig das Wasser bei uns misst“, sagt Jón.
Sicheres Bohrlochwasser bis 2025
Jón sagt, die Gemeinde arbeite derzeit an Projekten zur Modernisierung ihres Wassersystems und zur Gewährleistung eines sicheren Zugangs zu Bohrlochwasser.
„Wir haben Trinkwasserbohrungen mit guten Ergebnissen durchgeführt. Wir bereiten derzeit den Bau einer neuen Kläranlage vor. Mit diesen Schritten hoffen wir, bis 2025 den Zugang zu sicherem Bohrlochwasser gewährleisten zu können.
„Das ist das größte Einzelprojekt der Gemeinde seit dem Bau der Aussichtsplattform am Bolafjall“, fügt Jón hinzu.
