„Es war eine sehr interessante Idee, genau an diesem Tag zu diesem Besuch in Island zu kommen. „Ich weiß, wie wichtig er für Island ist und wie wichtig Island für uns ist“, sagt er Ingrid Simonytė, der Premierminister Litauens, in einem Interview mit Morgunblaðið am Nationalfeiertag. Sie sagt, dass Litauen dem isländischen Volk auch Jahrzehnte später immer noch dankbar für die Anerkennung der Unabhängigkeit sei.
„Als wir 1990 die Unabhängigkeit erlangten, war Island das erste Land, das uns als unabhängigen Staat anerkannte, der souverän war und zur internationalen Gemeinschaft gehörte. Wir haben eine ganz besondere Beziehung zu Island und den Isländern. Nicht nur die Isländer feiern den Nationalfeiertag, sondern auch wir in Litauen feiern ihn. Wir haben einen besonderen Tag und nennen ihn „Danke Island“, und die Menschen erinnern sich an dieses bedeutende Ereignis in unserer Geschichte. „Die Menschen treffen sich und danken Island für diese historische Entscheidung, die vor mehr als dreißig Jahren getroffen wurde, und deshalb halte ich es für sehr symbolisch, an einem so wichtigen Tag für die Nation an den Feierlichkeiten teilnehmen zu können“, sagt er Simonyteoffensichtlich sehr zufrieden mit dem Zeitpunkt der Reise in das Land.
Der litauische Premierminister traf sich mit Bjarna Benediktsson.
Foto/Litauische Regierung/Laima Penek
Es ist wichtig, zusammenzustehen
Wenn man die Zusammenarbeit und Zusammenarbeit kleiner Nationen und ihre Bedeutung betrachtet, sagt sie, dass sie eine große Verfechterin davon ist und diese Botschaft zuletzt vor einiger Zeit auf einer Konferenz in Singapur übermittelt hat.
„Meine Hauptbotschaft war, dass ein kleiner Staat zählt. Wir sind Länder, wir sind Staaten, die unser Verständnis der Welt oder des Lebens anderen nicht mit Gewalt aufzwingen können, wie es größere Länder manchmal tun. Die wichtigsten Säulen für das Gedeihen eines Kleinstaates sind das Völkerrecht und die Einhaltung des Völkerrechts und der Konventionen, die ihm die Zwänge auferlegen. Insbesondere im Hinblick darauf, dass Grenzen nicht aufgrund besonderer Wünsche oder unterschiedlicher Vorstellungen davon, was wem gehört, neu gezogen werden. Die Achtung internationaler Normen und Säulen ist für kleine Staaten sehr wichtig, da sie ein zusätzliches Sicherheitsnetz für kleine Staaten darstellt. Deshalb sollten kleine Staaten, wenn man bedenkt, dass sie die Mehrheit auf der Welt darstellen, zusammenarbeiten, um diese Botschaft zu vermitteln.
Um das Völkerrecht zu unterstützen, um internationale Abkommen und Konventionen zu unterstützen, die die Grundlage unserer Praktiken bilden, und um die Vorstellungen einiger Länder in Frage zu stellen, dass sie diese Praktiken einfach ändern können, weil sie es wollen. Weil sie ihr eigenes Verständnis davon haben, was richtig oder falsch ist, oder ihr eigenes. Dieses Verhalten ist für einen kleinen Staat gefährlich, und deshalb sollten wir zusammenstehen und zusammenarbeiten, und wenn wir eine Sprache sprechen, wird unsere Stimme lauter gehört“, sagt Šimonyte.
Das vollständige Interview kann in Morgunblaði dags gelesen werden.

