Die isländische Naturkatastrophenversicherung (NTÍ) hat seit Beginn der Ereignisse dort am 10. November rund 500 Schadensmeldungen in Grindavík erhalten. Der Gesamtschaden an Wohngebäuden könnte bis zu 75 Prozent betragen. Darin heißt es auch, dass einige Meldungen mehrfach und eine Meldung für mehrere Fälle eingegangen seien.
Somit gibt es insgesamt 474 Fälle, die eine Bearbeitung durch die isländische Naturkatastrophenversicherung erfordern.
In 196 Fällen ist die Schadensbegutachtung abgeschlossen, in 217 Fällen hat die Bearbeitung durch Gutachter begonnen, 61 Fälle warten jedoch auf die Schadensbesichtigung Benachrichtigung von NTÍ.
Geringe Entschädigungsbeträge bei Teilschadensfällen
In 112 Fällen liegen inzwischen Entschädigungsbeträge für Teilschäden vor, und es wird daran gearbeitet, diese Fälle den Eigentümern vorzulegen.
Davon handelt es sich bei 102 um Teilschadensfälle aufgrund von Wohneigentum, bei denen die Gesamtentschädigungssumme bei rund 180 Millionen ISK liegt, also im Durchschnitt jeweils bei rund 1,8 Millionen.
Bewertet wurden 10 Teilschadensfälle aufgrund von Gewerbebauten, bei denen die Gesamtentschädigung insgesamt 46 Mio. ISK beträgt, also jeweils etwa 4,6 Mio. im Durchschnitt.
Es ist mit einem Gesamtschaden an 70 Objekten zu rechnen
Die endgültige Zahl der Altjon-Häuser liegt noch nicht vor, nach derzeitigem Stand ist aber davon auszugehen, dass es sich um 70 bis 75 handelt.
https://www.mbl.is/frettir/innlent/2024/02/17/gengid_naerri_sjodum_nti_ef_radherra_nytir_heimild/
In 62 Fällen wurden Vergleiche für Gesamtschäden an Eigentum eingeleitet, davon 34 für Wohngebäude mit einem Gesamtentschädigungsbetrag von rund 2,4 Milliarden ISK und 28 für Gewerbegebäude mit einem Gesamtentschädigungsbetrag von rund 3,4 Milliarden ISK.
Die Meldungen zu Wohnimmobilien werden aufgeteilt, so dass 335 Wohnimmobilien und 79 Gewerbeimmobilien betroffen sind.
