Die Nationale Wahlkommission muss die Empfehlungsliste von Viktor Traustason erneut einer inhaltlichen Prüfung unterziehen. Dies geht aus dem Urteil des Entscheidungsausschusses für Wahlfälle hervor, der mbl.is vorliegt.
Das Komitee bestätigt jedoch, dass Viktors Empfehlungsliste erhebliche Mängel aufwies und er nur über 69 gültige Empfehlungsgeber verfügt. Er hat bis morgen 15 Uhr Zeit, die Unterschriften von 1.500 bis 3.000 Unterstützern zu sammeln.
Die Zahl der Unterschriften, die Viktor an die Nationale Wahlkommission zurückgab, unabhängig davon, ob sie gültig waren oder nicht, betrug etwa 900, einschließlich der 69 eingegangenen gültigen elektronischen Signaturen. Die meisten Unterschriften waren ungültig, da die Adressen der Befürworter und die Sozialversicherungsnummern einiger von ihnen fehlten, wie es die Regeln vorschreiben.
Die gleiche Frist wie bei vier Leuten
Das Urteil bezieht sich auf die Tatsache, dass vier Kandidaten bereits eine Frist zur Verbesserung ihrer Empfehlungslisten gesetzt wurde und ihnen zwischen 6 und 31 Empfehlungsgeber fehlen. Es waren Arnar Þór Jónsson, Helga Þórisdóttir, ÁstÞór Magnússon und Eiríkur Ingi Jóhannsson. Sie hatten 23 Stunden Zeit, eine aktualisierte Liste einzureichen, und das taten sie auch in allen Fällen.
Das Urteil geht nicht auf die Tatsache ein, dass es 69 gültige Empfehlungen gibt und Viktor nun 24 Stunden Zeit hat, eine Liste mit 1.500 bis 3.000 Empfehlungen einzureichen.
Ohne Wahlalter und isländische Staatsbürgerschaft
Kristín Edwald, Vorsitzende der Nationalen Wahlkommission, sagt, dass Viktors geschätzte Vermerke bei über 900 lagen und dass sechshundert Personen auf seiner Befürworterliste fehlten, unabhängig davon, ob die handschriftlichen Vermerke gültig waren oder nicht.
„Unter anderem gab es Empfehlungen von Menschen, die nicht volljährig waren oder eine andere Nationalität hatten. Bei den elektronischen Signaturen lag die Gesamtzahl der Unterschriften bei rund 900. Er hat bis morgen 15 Uhr Zeit, die Mindestanzahl zu erreichen“, sagt Kristín.

