Arion Banki hat ein Vergleichsangebot der Finanzaufsichtsbehörde aufgrund von Mängeln in der Geldwäscheabwehr der Bank angenommen, die im Jahr 2022 entdeckt wurden. Die Bank wird Geldstrafen in Höhe von 585 Mio. ISK zahlen.
Im Sommer 2022 führte die Finanzaufsichtsbehörde der Zentralbank eine Umfrage zu den Maßnahmen der Arion Bank „gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie zur Registrierung und Rückverfolgbarkeit in den Informationssystemen der Bank im Zusammenhang mit diesen Maßnahmen“ durch, heißt es in der Mitteilung der Arion Bank über die Siedlung.
Mängel zugeben
Die Umfrage habe Mängel in der Umsetzung der Bank bei der allgemeinen Risikobewertung aufgrund von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie bei der Risikobewertung von Vertragsverhältnissen und einzelnen Transaktionen aufgezeigt.
Auch bei der Umsetzung der Sorgfaltspflichten, der regelmäßigen Überwachung und Meldungen gab es Mängel.
„Mit dem Vergleich erkennt die Bank die Mängel in der oben genannten Umsetzung an und wir bedauern, dass die Angelegenheit zu diesem Zeitpunkt nicht ordnungsgemäß geklärt wurde“, heißt es in der Mitteilung der Bank.
Arion Banki ist nicht die einzige Bank, die wegen solcher Verstöße eine Geldstrafe zahlen musste. Anfang des Monats einigte sich die Íslandsbanki mit der Finanzaufsichtsbehörde auf einen Vergleich wegen Mängeln in der Geldwäscheabwehr der Bank und verurteilte die Bank zur Zahlung von 570 Millionen Euro.
